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Fanrat: Großer Andrang, viele Ideen

Großer Andrang bei der Sitzung des Fanrates. Foto: jd

Kommissarischer Vorstand stellt Ziele vor.

Von Jonas Dräger, 09.12.2015.

Braunschweig. Der Fanrat Braunschweig hat auf seiner ersten großen Veranstaltung seine Ziele vorgestellt. Mehr als 70 Personen waren gekommen.

Sprecher Robin Koppelmann stellte zu Beginn der Veranstaltung zunächst die Säulen der Fanbetreuung vor und erläuterte, dass die erste Säule, die beiden Fanbeauftragten, immer im Namen von Eintracht Braunschweig handeln müssten und auch die zweite Säule, das Fanprojekt, an seinen Arbeitgeber die AWO gebunden sei. „Es ist daher wichtig, dass wir aus unseren eigenen Reihen eine Stimme für die Fans schaffen“, erläuterte er den Grundgedanken des Fanrates. Er stellte erneut klar, dass der Fanrat nicht nur für Ultras oder Fans aus Block 9 und der Südkurve da ist, sondern für jeden Fan der Eintracht, egal ob aktiv oder passiv.
Michael Vieth vom Fanclub Heinrichs Orden, aktuell kommissarisch für die Mitgliederverwaltung zuständig ist dafür ein gutes Beispiel. „Ich wollte mich einfach engagieren und die anderen waren der Meinung, dass ich das ziemlich gut mache und nun stehe ich hier“, sagte er schmunzelnd bei seiner Vorstellung.
80 Mitgliedsanträge waren bis Dienstagabend bei ihm eingegangen. Vierstellig soll die Mitgliederanzahl in den kommenden Monaten bis zur offiziellen Vorstandswahl werden, so der fromme Wunsch.
Am Abend vorgestellt wurden Projekte der verschiedenen Arbeitsgruppen im Fanrat. So berichtete Eintrachtfan Holger Alex über seine Arbeit für das kostenlose Fanmagazin „Der Rote Löwe“, das bei Heimspielen zu bekommen ist, und über einen geplanten internationalen Begegnungsabend am Fanhaus mit afrikanischen Fußballspielern.
Ein weiteres Anliegen, in Kooperation mit Eintracht, ist die Aufarbeitung zu „Eintracht in der Nazizeit“. Der Verein hat dazu Historiker engagiert und den Fanrat dazu eingeladen, an diesem Projekt mitzuwirken.
Auch angesprochen wurde der relativ traurige Zuschauerschnitt bei den Spielen der U23 in der Regionalliga sowie den Bundesligateams der U19 und U17. In Zusammenarbeit mit Eintracht soll in einer Arbeitsgruppe eine Lösung für besser besuchte Spiele gefunden werden. Dabei wurden Ideen wie ein „Nachwuchsspiel des Monats“, fangerechtere Anstoßzeiten und verbilligte Tickets angestoßen.
„Uns ist wichtig, dass die Ideen aus der Fanlandschaft kommen und das jeder seine Idee einbringt, egal wie blödsinnig sie vielleicht erscheinen mag“, erklärt Koppelmann. Interessierte können sich den Mitgliedsantrag auf www.fanpresse.de herunterladen und weitere Informationen einholen.
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