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Fanradio will nicht aufgeben

Frank Kornath (li.) und Michael Kuhna (mi.) mit Ken Reichel bei der Verabschiedung im Stadion. Foto: SH

Moderatoren haben Petition gestartet – Saisonübertragung 4000 Euro.

Von Jonas Dräger, 09.08.2016.

Braunschweig. Am Sonntag im Stadion wurden Michael Kuhna und Frank Kornath verabschiedet. Das Fanradio wurde nach acht Jahren ehrenamtlicher Arbeit vorerst eingestellt.

„Eintracht Braunschweig legt das Fanradio zur Saison 2016/2017 aus organisatorischen und finanziellen Gründen zunächst auf Eis“, hatte der Verein auf seiner Homepage bekanntgegeben. Doch die beiden Moderatoren wollen das nicht hinnehmen. Sie kämpfen derweil bei Facebook und per Mundpropaganda für ihr Projekt. „Es fallen pro Saison rund 4000 Euro an Kosten an“, berichtet Michael Kuhna. Bisherige Sponsoren blieben wohl an Bord, wodurch die Kosten bei unter 3000 Euro liegen würden, weitere Unternehmen haben ihre Hilfe zugesagt.
Ein anderes Problem ist die Technik. Bisher nutzten die beiden für die Radioübertragungen das ISDN-Netz der Telekom. Die will zukünftig keine Leitungen mehr verlegen. „W-Lan oder Mobilnetze zu verwenden ist schwierig. Da ist nicht überall drauf Verlass. Besonders nicht in entscheidenden Phasen, wenn viele Leute telefonieren“, weiß Kornath. Viele Technikexperten haben sich bereits gemeldet, um auch dieses Problem zu lösen. Zumindest im Eintracht-Stadion könnten die Telekom-Leitungen weiter genutzt werden – bis 2018. Daher haben die beiden nun eine Petition unter www.openpetition.de/petition/online/wir-wollen-unser-fanradio-zurueck eingereicht und hoffen auf möglichst viele Unterstützer, damit sich Eintracht umentscheidet.
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