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„Es war ein außergewöhnliches Jahr“

2. Fußball-Bundesliga: Interview mit Eintracht Braunschweigs Torjäger Domi Kumbela.

Von Elmar von Cramon, 01.01.2012

Braunschweig. Für Domi Kumbela ging ein erfolgreiches Jahr zu Ende: Er sicherte sich den Titel des Drittliga-Torschützenkönigs und stieg mit seinem Team in die 2. Fußball-Bundesliga auf. Auch in dieser höheren Klasse kann sich seine Bilanz mit sieben Treffern aus 18 Spielen sehen lassen. nB-Mitarbeiter Elmar von Cramon sprach zum Jahresausklang mit dem Eintracht-Torjäger.

?Wie haben Sie das Jahr 2011 erlebt?

!Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Es war ein wirklich außergewöhnliches Jahr, in dem so viel Positives passiert ist. Wir haben eine überragende Saison mit dem Aufstieg gekrönt und zahlreiche Rekorde aufgestellt. Anschließend haben wir durch unsere Leistungen in der 2. Liga gezeigt, dass wir den Aufstieg wirklich verdient hatten.

?War es das bislang beste Jahr Ihrer Karriere?

!Das kann man so sagen. Seitdem ich wieder in Braunschweig bin, habe ich den Spaß am Fußball wiedergewonnen. Ich freue mich über das Vertrauen, das mir vom Trainer und Mitspielern geschenkt wurde und versuche, das auf dem Platz zurückzuzahlen. Für mich ist mit dem Aufstieg ein Traum in Erfüllung gegangen. Ich werde weiter hart arbeiten, um ihn festzuhalten.

?Worin bestehen die Unterschiede zwischen 2. und 3. Liga?

!Wir haben uns in der 2. Liga sehr gut zurechtgefunden, deshalb sieht es manchmal vielleicht so aus, als bestünde kaum ein Unterschied. Das Spiel ist jedoch viel schneller und aggressiver. Man muss im Prinzip schon wissen was man mit dem Ball machen will, bevor man ihn überhaupt bekommen hat. Ich freue mich darüber, dass wir bisher gezeigt haben, dass wir mithalten können und das Spiel oft sogar dominiert haben.

?Was hat Eintracht 2011 so bärenstark gemacht?
!Bei uns herrscht ein außerordentlicher Teamgeist, alle haben Respekt voreinander und bringen sich für den gemeinsamen Erfolg ein. Unsere Eingespieltheit spielt ebenfalls eine große Rolle, und Torsten Lieberknecht weiß sehr gut, wie er uns einzustellen hat. Zu guter Letzt ist es die optimale Mischung aus jung und, ich sage mal, ein bisschen älter (lacht).

?Gibt es einen Moment aus 2011 an den Sie sich besonders gern erinnern?

!Die Aufstiegsfeier am Schloss, bei der sich so viele Menschen, die für den Verein leben, dort versammelt hatten. Gemeinsam mit ihnen diesen Erfolg zu feiern war einfach wunderschön. Unser Trainer hatte so einen Moment in Braunschweig ja bereits erlebt und hat uns immer vor Augen geführt, wie sehr es sich lohnt, darauf hinzuarbeiten.

?Wie lauten Ihre Wünsche für 2012?

!In erster Linie, dass meine Mitspieler und ich gesund bleiben und alle Verletzten schnell zu uns zurückkehren. Die Saison ist noch lang, wir wollen weiter hart arbeiten, uns weiterentwickeln und verbessern. Alles andere kommt dann von alleine.
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