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„Es muss jetzt einfach rappeln“

2. Fußball-Bundesliga: Eintracht-Trainer Lieberknecht will gegen Karlsruhe drei Punkte holen.

Von Elmar von Cramon, 08.02.2012

Braunschweig. Die Zweitliga-Fußballer von Eintracht treten am Sonnabend erstmals in diesem Jahr vor heimischem Publikum an. Gegner wird ab 13 Uhr der Karlsruher SC sein, der in höchster Abstiegsgefahr schwebt und dringend auf Erfolge angewiesen ist.

Nach der 1:2-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt stehen die Blau-Gelben nach wie vor auf dem achten Tabellenrang. 13 Punkte beträgt der Rückstand zum Relegationsplatz, 14 Zähler der Vorsprung auf die Abstiegszone.
„Wir wollten nicht wieder mit Glückwünschen, sondern etwas Zählbarem nach Hause fahren“, ärgerte sich Torsten Lieberknecht auch gestern noch über das Spiel am Sonntag. Insbesondere „zwei vermeidbare Fehlerketten“ vor den Gegentreffern schmälerten sein Lob: „Das war phasenweise gut, aber nicht außergewöhnlich. Wir müssen beim Blick auf die Tabelle ein wachsames Auge behalten.“ Folgerichtig fällt auch seine Marschroute für die Partie am Wochenende eindeutig aus: „ Ich erwarte eine Mannschaft, die den Boden umpflügt und heiß darauf ist, zu Hause drei Punkte zu holen. Mir ist egal, wen der Gegner auf den Platz schickt, es muss jetzt einfach rappeln.“
Mit Dennis Kruppke, Domi Kumbela, Ermin Bicakcic und Julius Reinhardt sah der Eintracht-Coach am Wochenende vier Spieler mit ansprechender Leistung, sortierte die Darbietung der anderen Akteure jedoch in der Kategorie „ausbaufähig“ ein.
Demzufolge wird sich der 38-Jährige beim Training ein genaues Bild machen: „Keiner ist von vornherein abgeschrieben, auch Julius Reinhardt hat sich durch gute Trainingsleistungen angeboten“, erwägt Lieberknecht erneut eine überraschende Nominierung. Zuvor muss er jedoch erneut mit widrigen Umständen in puncto Trainingsgestaltung kämpfen: „Die Plätze sind knüppelhart gefroren, es wird schwierig, das Training vernünftig zu gestalten.“
Fehlen werden neben den beiden Langzeitverletzten Steffen Bohl und Matthias Henn auch Marcel Correia und Benjamin Kessel, die noch nicht das volle Übungsprogramm absolvieren können. Eventuell fällt auch Oliver Petersch aus, der sich in der Halle am Knie verletzte. Mathias Fetsch brachte eine Schulterverletzung aus Frankfurt mit und steht ebenfalls auf der Kippe. Zurückkehren wird nach seiner Gelbsperre Ken Reichel, während hinter dem Einsatz von Nico Zimmermann (Trainingsrückstand) ein Fragezeichen steht.
So könnten sie spielen: Davari - Reichel, Dogan, Bicakcic, Washausen - Theuerkauf, Vrancic - Boland, Kruppke, Reinhardt - Kumbela.
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