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„Es könnte auch mal ein Abwehrspieler treffen“

3. Fußball-Liga: Eintracht erwartet am Sonnabend den SC Paderborn

Von Elmar von Cramon, 22.04.2009

Braunschweig. Einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt wollen die Drittligafußballer von Eintracht machen, die am Sonnabend den SC Paderborn empfangen und zu dieser Partie 13 000 Zuschauer im Stadion erwarten.

Nach dem 1:1-Unentschieden gegen Werder Bremen II am vergangenen Wochenende fuhren die Braunschweiger zufrieden nach Hause, da sie den Konkurrenten aus der Hansestadt auf Distanz halten konnten: „Es war sicherlich ein Spiel, bei dessen Beurteilung man sich schwergetan hat“, erklärt Eintrachts sportlicher Leiter Marc Arnold. Zwar habe er die Partie nicht ganz so schwach wie Bremens Coach Thomas Wolter gesehen, dennoch hatte der 38-Jährige im Vorfeld eine härtere Auseinandersetzung erwartet: „Allerdings kommt auf einem Nebenplatz des Stadions kein richtiges Feeling auf“, sagt Arnold weiter.
Gegen den SC Paderborn hofft Arnold auf die entsprechende „Stadionatmosphäre“, um gegen die Ostwestfalen zu punkten: „Ich glaube, dass wir uns gegen Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel leichter tun“, das haben wir in dieser Spielzeit schon häufiger bewiesen. Auch Mittelfeldspieler Tim Danneberg, der trotz seiner Gesichtsverletzung gegen Bremen 90 Minuten durchhielt, gibt sich zuversichtlich: „Paderborn will aufsteigen, auch für uns sind die Messen noch nicht gelesen. Das sind Spiele die Spaß machen. Wir hoffen natürlich, die drei Punkte in Braunschweig behalten zu können.“
Zuversicht stellt sich bei Marc Arnold auch wegen der wiedergewonnenen Treffsicherheit von Fait-Florian Banser und Kingsley Onuegbu ein, die in den vergangenen zwei Partien nach langer Durststrecke trafen. Bei Marcel Schied, der seit zehn Spielen ohne Treffer ist, sowie Smail Morabit und Riley O’Neill hofft er in naher Zukunft auf ähnliche Erfolgserlebnisse: „Die Jungs arbeiten im Training gut und geben ihr bestes, letztlich ist es aber auch egal wer die Tore schießt.“ Dementsprechend sieht Arnold nicht nur die Offensivabteilung in der Verantwortung: „Es könnte auch endlich mal ein Abwehrspieler nach einem Eckball treffen.“
Für die Partie am Sonnabend stehen die Langzeitverletzten Matthias Henn und Ken Reichel (beide Reha) nicht zur Verfügung sowie Marc Vucinovic (Bänderriss). So könnte Eintracht spielen: Fejzic – Boland, Dogan, Schanda, Brinkmann – Rodrigues, Kruppke, Danneberg, Pfitzner – Onuegbu, Schied.
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