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„Es ist ein langer Weg“ zurück zu der alten Dominanz der Lions

Braunschweigs Footballer wollen wieder das Maß der Dinge werden, gehen das aber in Ruhe an.

Von Daniel Beutler, 25.11.2012.

Braunschweig. Mit der Rückkehr von Troy Tomlin als Headcoach der New Yorker Lions verbinden die Bundesliga-Footballer große Hoffnungen. Damit der erneute Umbruch klappt und sich der Trainer voll auf die Mannschaft konzentrieren kann, übernimmt Thomas Krecklenberg, Geschäftsführer des Haupt- und Namenssponsors, auch die Rolle des Geschäftsführers der Vermarktungsgesellschaft.

Seit dem Gewinn der letzten Deutschen Meisterschaft 2008 erleben die Lions eine Talfahrt. Tomlin beobachtete diese Entwicklung aus den USA, wo er als Assistenztrainer an einem College tätig war. An eben dieses verschlug es auch Seth Womack, Vorgänger vom entlassenen Cheftrainer Phil Hickey. „Seth hatte nur Gutes über die Lions zu berichten und wie viel Potenzial die Mannschaft hat“, erzählt Tomlin.
Die Ziele setzt der Rückkehrer aber erst mal niedrig an. „Jedes Spiel besser werden, schneller, stärker“, benennt Tomlin seine Vorhaben. Dafür will er gern auf vier Importspieler aus den USA zurückgreifen, darunter ein Quarterback. „Ich habe eine lange Liste mit Kandidaten“, verrät Tomlin. Zunächst müsse er aber die Mannschaft, deren Stärken und Schwächen noch besser kennenlernen.
Was für ihn aber sicher feststeht: Die Lions brauchen eine starke Abwehr. „Das ist das Wichtigste. Wenn die Defense stark ist, hat man immer eine Chance“, sagt Tomlin. Gern erinnert sich der Headcoach da an seine erste Zeit bei den Lions zurück, wo das Stadion an der Hamburger Straße ein „Powerhouse“ war, wie er sagt. Da wolle man langfristig wieder hin. „Aber es ist ein langer Weg“, will Tomlin keine zu großen Erwartungen aufkommen lassen.
Was die Kaderplanungen angeht, so ist Tomlin mittendrin. Neben den US-Spielern sucht er auch in Deutschland und Europa Verstärkung. „Mein Ziel ist es, einen Kader von 50 Leuten am Spieltag zu haben. Wir brauchen die Tiefe“, glaubt Tomlin und erzählt von damals. „Da hatten wir 75 Spieler“, erinnert sich Tomlin.
Um das Ganze auch finanziell stemmen zu können, hat Krecklenberg die Verantwortung in der Geschäftsstelle übernommen und wird dabei von drei hauptberuflichen Mitarbeitern unterstützt. „Es liegen große Aufgaben vor uns“, brachte es Krecklenberg auf den Punkt.
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