Anzeige

Es gilt, die Basics abzurufen

Trainer Lieberknecht hofft auf eine Rückkehr von Salim Khelifi, der zuletzt zwei Spiele pausieren musste. Foto: Hübner

Eintracht reist zum Spitzenspiel nach Heidenheim und erwartet einen fokussierten Gegner.

Von Elmar von Cramon, 30. September 2016.

Braunschweig. Zum Spitzenspiel treten Eintrachts Zweitligafußballer morgen um 13.30 Uhr beim 1. FC Heidenheim an. Nicht nur die Löwen, sondern auch das Team von der Ostalb konnten sich im bisherigen Saisonverlauf sehr gut aus der Affäre ziehen. Doch egal, wie die Partie endet, steht bereits zum jetzigen Zeitpunkt fest, dass die Löwen als Tabellenführer in die anschließende Länderspielpause gehen.

Vier Zähler beträgt der komfortable Vorsprung auf das Verfolgertrio, dem neben Union Berlin und Hannover eben auch die Heidenheimer angehören, was Torsten Lieberknecht zu einem Lob des Gegners veranlasst: „Man sieht das Ergebnis von kontinuierlicher Arbeit über Jahre hinweg, die in der ersten Liga enden soll, das ist klar erkennbar.“ Besonders die schon im vergangenen Winter neuformierte Offensivabteilung sieht der 43-Jährige als Stärke der Mannschaft von Frank Schmidt, der es für Lieberknecht geschafft hat, „zusammen mit der Mannschaft und den Fans Teamspirit aufzubauen“. Auch in taktischer Hinsicht weiß der Eintracht-Coach einiges über die Stärken der Heidenheimer zu berichten, die er bei vergangenen Aufeinandertreffen stets „sehr stark auf uns fokussiert“ erlebt hat: „Es wird wie immer sehr laufintensiv, wenn es gegen Heidenheim geht. Nach schneller Balleroberung schnell zu kontern, ist ihr Hauptziel. Wir werden uns etwas einfallen lassen müssen.“ Aus diesem Grund erwägt er, wie auch beim letzten Auswärtsspiel in Stuttgart, einen Wechsel der Grundformation. Unabhängig von der taktischen Herangehensweise gelte es aber zunächst „die Basics“ abzurufen.
Personell steht hinter Quirin Moll (Innenbanddehnung) ein Fragezeichen. Neben Suleiman Abdullahi (Reha) fallen auch Phil Ofosu-Ayeh (Achillessehnenbeschwerden) und Maximilian Sauer (muskuläre Beschwerden) weiterhin aus. Letzteren hatte Lieberknecht eigentlich zurückerwartet und bedauert den Ausfall des 22-Jährigen „weil ich große Stücke auf ihn halte“.
Wieder mitwirken soll hingegen Salim Khelifi, der in den vergangenen zwei Punktspielen pausieren musste. „Er hat seine muskulären Beschwerden in den Griff bekommen, wird zur Verfügung stehen“, freut sich Lieberknecht.
Derweil ist Eintrachts sportlicher Leiter Marc Arnold zuversichtlich, dass die vier zur Nationalmannschaft abgestellten Akteure bis zum nächsten Heimspiel gegen den 1.FC Kaiserslautern ausreichend Zeit zur Regeneration bekommen: „Diesmal haben wir das Glück, dass wir erst am Montag gegen Kaiserslautern spielen und die Spieler mehr Zeit haben, sich vorzubereiten. Beim letzten Mal gegen Aue war es für Salim und Christoffer Nyman sehr knapp, rechtzeitig zurückzukommen.“ Ansonsten freut sich der 46-Jährige jedoch für die nominierten aus dem Kreis der Blau-Gelben (siehe nebenstehender Artikel): „Wir sind froh darüber, dass die Jungs die Anerkennung in ihren Nationalteams erfahren.“
So könnten sie spielen : Fejzic – Reichel, Valsvik, Decarli, Correia (Baffo) – Schönfeld, Moll (Matuschyk) – Khelifi, Omladic – Kumbela, Nyman (Biada).
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.