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„Es geht immer ums Gewinnen“

Basketball-Länderspiel in der VW-Halle: Neu-Braunschweiger Heiko Schaffartzik dabei

Von Sebastian Walther, 12.08.2009

Braunschweig. Am Sonnabend bekommen die hiesigen Basketball-Fans den neu verpflichteten Nationalspieler Heiko Schaffartzik erstmals zu Gesicht, wenn um 19 Uhr das Freundschaftsspiel gegen Serbien in der Volkswagen-Halle angepfiffen wird.

Heute wird der prominenteste Neuzugang der New Yorker Phantoms erstmals in Braunschweig Quartier beziehen. Beim viertägigen Lehrgang der deutschen Nationalmannschaft lernt der 25-Jährige seine zukünftige sportliche Heimat ausführlicher kennen. Am Ende steht dann das Aufeinandertreffen mit Serbien und Schaffartzik macht klar: „Es geht immer ums Gewinnen.“
„Auch wenn die Partie nicht die Wertigkeit eines EM-Spiels hat“, erklärt der Neu-Braunschweiger, „so spielen wir in der Vorbereitung erstmals vor heimischen Publikum und wollen uns ordentlich präsentieren.“ Ihn selbst reizt das Duell mit hochklassigen Gegnern – allein sechs Serben verdienen ihr Geld in der nordamerikanischen Profiliga NBA. „Ich weiß das es salopp klingt, aber ich möchte einfach gut spielen und erfolgreich sein“, wischt er Fragen nach Nervosität oder Druck beiseite. „Bis auf das normale Kribbeln im Magen ist da nichts.“
Dass sich ein Teil seiner zukünftigen Kollegen samt Trainer auf den Rängen befinden werden, damit habe er gerechnet und auch die VW-Halle ist ja für ihn keine unbekannte Größe mehr. „Ich mag es, dass die Sitze einmal um das Spielfeld reichen, das gibt der Halle ein wenig die Atmosphäre eines Kolosseums. Schade ist nur, dass zwischen Spielfeld und Zuschauern so viel Platz ist.“
Zeit, sich an seine neue Wirkungsstätte zu gewöhnen, wird Schaffartzik haben. „Ich bin der Back-Up für Steffen Hamann und werde in seinen Pausen dafür sorgen, dass das Niveau oben bleibt“, gibt er sich kämpferisch. Die Zeit im Kader der Auswahlspieler genießt der Neu-Phantom, seit knapp drei Wochen trainiert und spielt man miteinander, „ein ganz anderes Team-Gefühl als in den Vereinen“ habe er dort erlebt. Immerhin sechs Stationen in sieben Jahren hat der einst in Berlin ausgebildete Basketballer durchlaufen, „jetzt hoffe ich, dass in Braunschweig erstmals alles passt und ich gefunden habe, wonach ich die ganze Zeit gesucht habe.“
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