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Erstes Testspiel im Trainingslager

Fußball: Drittligist Eintracht Braunschweig tritt Freitag gegen tunesischen Klub Monastir an

Von Elmar von Cramon, 13.01.2010

Braunschweig. Mit einstündiger Verspätung flogen Spieler und Funktionsteam von Fußball-Drittligist Eintracht Braunschweig am Montag in Richtung Tunesien, um dort bis zum 22. Januar das Trainingslager für die Vorbereitung auf die Restrückrunde zu absolvieren.

Nach der Ankunft zeigte sich Eintrachts sportlicher Leiter Marc Arnold zufrieden über die Bedingungen, nachdem in Braunschweig wetterbedingt kein Rasenplatztraining möglich war: „Die Plätze sind in gutem Zustand und es herrschen hier so etwa 15 Grad.“
Während der zehntägigen Vorbereitung stehen drei Testspiele gegen die tunesischen Erstligisten US Monastir, Etoile du Sahel und E.S. Hammam Sousse auf dem Programm. Der erste Gegner ist am kommenden Freitag um 15 Uhr die Mannschaft aus Monastir: „Der Verein hat in der abgelaufenen Saison den sechsten Tabellenplatz in der ersten tunesischen Liga belegt. Ich gehe deshalb davon aus, dass wir auf ein Team treffen, das deutsches Zweitligaformat besitzt“, erwartet der 39-Jährige einen spannenden Vergleich.
Zwar geht es im Trainingslager vornehmlich darum, Eindrücke zu sammeln, dennoch will sich Eintracht gegen die drei afrikanischen Mannschaften vernünftig aus der Affäre ziehen: „Wenn sich die Möglichkeit bietet, das Trainingslager im Ausland zu absolvieren, möchte man sich auch ordentlich präsentieren“, meint Arnold weiter.
Zwei bis drei Trainingseinheiten werden die Eintracht-Profis in Tunesien täglich absolvieren, auch vor den Testspielen können Übungseinheiten auf dem Programm stehen: „Wenn keine Einheit vor dem Frühstück vorgesehen ist, beginnt das Vormittagstraining um 10 Uhr, Nachmittags wird üblicherweise um 15 Uhr trainiert“, erklärt der Ex-Profi den Tagesablauf.
Während in den Einheiten vor dem Mittagessen eher individuelles Training im läuferischen Bereich vorgesehen ist, sollen Nachmittags eher spielerische Elemente im Mittelpunkt stehen: „Der Konkurrenzkampf ist groß, ich erwarte ein intensives Trainingslager“, sagt Arnold.
Nicht nachreisen werden laut Arnold die Rekonvaleszenten Kingsley Onuegbu, Tim Danneberg und Damir Vrancic: „Alle drei nutzen die Zeit während des Trainingslagers, um durch verschiedene Rehaformen wieder fit zu werden. Wann sie jedoch wieder einsatzbereit sind, werden wir erst abschätzen können, wenn wir aus Tunesien zurück sind.“
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