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Eric Boateng immer besser – McFadden darf nur noch zusehen

New Yorker Phantoms: Suche nach Neuzugang geht weiter – Fanstammtisch am Donnerstag.

Von Christoph Matthies, 05.12.2012.

Braunschweig. Nach den Erfolgen in München und im Heimspiel am Sonnabend gegen Gießen haben die Phantoms-Basketballer ihre Herbstkrise überwunden. Nach einer Verstärkung im Spielaufbau wird aber weiterhin gesucht.

Ein Sieg gegen den Tabellenletzten – das klingt wie eine Pflichtaufgabe, gerade mit den eigenen Fans im Rücken. Dennoch war Phantoms-Headcoach Kostas Flevarakis nach dem 76:65 gegen die Gießen 46ers merklich erleichtert über den zweiten Heimsieg der Saison. „Auch wenn es komisch klingen mag: Das war eines der schwersten Spiele für uns“, betonte der griechische Basketballlehrer den mentalen Druck, der nach einigen unglücklichen und knappen Niederlagen auf seinem Team lastete. Allzu große Zufriedenheit über das Erreichte dürfte sich bei den Phantoms mit Blick auf die Tabelle hingegen nicht einstellen. Mit vier Siegen und sieben Niederlagen stehen sie derzeit auf Platz 15 der Basketball-Bundesliga. Am Sonntag geht es jetzt zum Tabellenelften nach Würzburg.
Zuversichtlich stimmte zuletzt die Entwicklung von Eric Boateng, der nach verhaltenem Saisonstart mit stark verbesserten Leistungen überzeugte. Gegen Gießen war der Center mit 21 Punkten und acht Rebounds bester Braunschweiger und setzte auch defensiv Impulse. „Eric ist ein sehr harter Arbeiter. Sein Hauptproblem war, dass er erst spät zum Team dazugestoßen ist. Wir wussten aber seit dem ersten Training, dass er ein Spieler ist, der sich sehr verbessern wird, wenn man ihm die Zeit gibt“, glaubt Flevarakis, dass das Potenzial des 27-jährigen Briten noch lange nicht ausgeschöpft ist.
Trotz der jüngsten Erfolgserlebnisse sind die Phantoms weiterhin auf der Suche nach Hilfe für ihren Backcourt. „Wir haben von Anfang an an die Mannschaft geglaubt. Trotzdem brauchen wir aber definitiv eine Verstärkung“, bestätigt Sportdirektor Oliver Braun, dass man weiterhin den Markt nach einem Guard sondiere. Dagegen mehren sich die Anzeichen, dass es Thaddeus McFadden sein könnte, der das Team im Falle einer Nachverpflichtung verlassen muss. Der US-Guard bekam, wie schon in München, auch gegen Gießen keine Einsatzzeit.
Am Donnerstag haben Phantoms-Anhänger dann selbst Gelegenheit, McFadden nach seiner künftigen Rolle im Team zu befragen. Bei einem Fanstammtisch im Foyer der Tunica-Halle (19.30 Uhr) werden neben dem sympathischen Guard außerdem Harding Nana, Kapitän Nils Mittmann und ein Mitglied des Trainerteams dabei sein. Bereits ab 18.45 Uhr können die Fans einem öffentlichen Training beiwohnen.
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