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Erfolgscoach mit viel Euroleague-Erfahrung

Basketball: Kostas Flevarakis ist der neue Phantoms-Cheftrainer.

Von Christoph Matthies, 27.05.2012

Braunschweig. Die Phantoms-Basketballer haben einen neuen Cheftrainer. Nachfolger von Sebastian Machowski ist der Grieche Kostas Flevarakis.

„Ich bin wirklich basketballverrückt“, gesteht der Mann, der in Zukunft die Fäden bei den Phantoms in der Hand halten wird, am Freitag im Hauptgebäude von Namenssponsor New Yorker. Kurz zuvor wurde Kostas Flevarakis als neuer Headcoach für die kommenden zwei Jahre vorgestellt.
Gut und gerne 15 Stunden am Tag denke er nur an Basketball, überschlägt der Grieche das Ausmaß seines positiven Wahnsinns. Nur so ist es wohl auch zu erklären, dass Flevarakis, der vor 43 Jahren in Thessaloniki geboren wurde, bereits auf einen beeindruckenden Werdegang als Basketballcoach zurückblicken kann. Nachdem er 1998 beim Erstligisten seiner Geburtsstadt erstmals die Aufgabe des Cheftrainers übernahm, wurde der studierte Sportwissenschaftler schnell zu einem angesehenen Vertreter seiner Zunft. Und das nicht nur in seiner griechischen Heimat.
In der vergangenen Saison trainierte er den Athener Erstligisten Ilissiakos. Weitere Karrierestationen des Vaters zweier Töchter waren die griechischen Hauptstadtklubs AEK und Panellionis Athen, Makedonikos Thessaloniki sowie Vereine in Zypern und Polen. Den finanzschwachen Klub Akropol in Schweden führte er ins Playoff-Halbfinale und beeindruckte damit dermaßen, dass er zum Nationaltrainer der Skandinavier ernannt wurde und diesen Posten fünf Jahre lang behielt. „Kostas ist ein international erfahrener Coach“, nennt Sportdirektor Oliver Braun einen der Gründe für die Verpflichtung des Griechen. Weitere Qualifikationen, die für Flevarakis sprächen, seien seine gute Arbeit mit jungen Spielern und die Begabung, aus seinen Teams, ob mit großem oder kleinem Budget, immer das Maximum herauszuholen.
Als Cheftrainer betreute Flevarakis bereits drei Teams, die in der Euroleague, Europas höchster Spielklasse, um internationale Lorbeeren kämpften. So verwundert es nicht, dass der neue Mann auf der Phantoms-Bank auch mit den Braunschweigern viel erreichen möchte: „Wir wollen in die Playoffs und dort das bestmögliche herausholen.“ Ebenso wolle er auf europäischer Ebene mit den Phantoms früher oder später eine wichtige Rolle spielen.
Bis zum Trainingsauftakt im August hat Flevarakis noch viel zu tun. Ende kommender Woche will er alle Phantoms-Spiele der vergangenen Saison gesehen haben, um entscheiden zu können, welche der bisherigen Spieler in sein defensiv- und teamorientiertes Konzept passen. Ein gerüttelt Maß an Basketball-Verrücktheit ist auch diesem Vorhaben sicher nicht abträglich.
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