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Erfolgreiche Aufholjagd: Eintracht erreicht ein 3:3

3. Fußball-Liga: Lieberknecht-Elf holt einen Punkt beim FC Ingolstadt.

Von Elmar von Cramon, 07.03.2010.

Braunschweig. Mit einer eindrucksvollen Aufholjagd haben Eintrachts Drittliga-Fußballer gestern die zur Halbzeit scheinbar entschiedene Auswärtspartie beim FC Ingolstadt gedreht und nach einem 0:3-Rückstand noch 3:3 gespielt.

Der Teilerfolg in Oberbayern sorgt dafür, dass die Mannschaft von Torsten Lieberknecht die Tuchfühlung zum Verfolgerfeld der Spitzengruppe nicht verloren hat.
Nach einigen Minuten des Abtastens bekamen die Braunschweiger in der achten Minute die erste Torchance, doch der Freistoß von Dennis Kruppke landete in der FCI-Mauer. Besser machten es die Hausherren. Nach einem Pass von Neuendorf lief Hartmann mit dem Ball in den Strafraum und schloss den Angriff zum 1:0 für seine Mannschaft ab.
Die nächste kalte Dusche folgte nur drei Minuten später. Abermals bediente Neuendorf Hartmann, der Norman Theuerkauf aussteigen ließ und ins linke untere Eck zum 2:0 traf. Nach einer guten Flanke von Oliver Kragl vergab Dominick Kumbela dann die nächste Eintracht-Chance (27.), bevor erneut die Ingolstädter zuschlugen: Dennis Brinkmann hatte den durchgebrochenen Leitl gefoult, der den fälligen Foulelfmeter anschließend selbst verwandelte.
Zur zweiten Halbzeit brachte Lieberknecht den zuvor verletzten Marco Calamita, der sich gleich gut einführte: Nach einem Freistoß von Mirko Boland konnte FCI-Keeper Lutz einen Kopfball des Italieners nicht festhalten, so dass Matthias Henn am langen Pfosten nur noch abstauben musste. Kurz darauf glückte den Blau-Gelben der nächste Treffer. Nach einem Eintracht-Freistoß wehrte Karl den Ball vor die Füße von Henn ab, der Torwart Lutz erneut aus kurzer Distanz überwinden konnte.
Auch danach blieb Eintracht gefährlich. Im Anschluss an eine verunglückte Rettungsaktion von Mölzl landete der Ball bei Kumbela, der aber am glänzend reagierenden Lutz scheiterte (58.). Eintracht drückte weiter auf den Ausgleich, die Ingolstädter bekamen in der Verteidigung zunehmend Probleme.
In der 80. Minute wurde die Moral der „Löwen“ dann schließlich belohnt: Einen Freistoß von Boland köpfte Kumbela unhaltbar ins rechte Eck und sicherte seiner Mannschaft damit den wichtigen Auswärtspunkt.
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