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„Entwicklung ist noch nicht am Ende“

Vertrag bei Eintracht verlängert: Soeren Oliver Voigt. Foto: SH

Fußball: Soeren Oliver Voigt will bei Eintracht in den kommenden Jahren Projekte mitgestalten.

Von Elmar von Cramon, 11.10.2014.

Braunschweig. Nach seiner Vertragsverlängerung bei Eintracht sprach die nB mit Soeren Oliver Voigt.

?Herr Voigt, was gab den Ausschlag, sich für die Fortsetzung ihrer Arbeit bei Eintracht bis 2018 zu entscheiden?

!Ich denke, dass wir mit der Entwicklung von Eintracht Braunschweig noch lange nicht am Ende sind und ich freue mich darauf, diese auch in den kommenden Jahren durch eine Vielzahl von Projekten mitzugestalten.

?In den vergangenen Jahren hat sich der Verein in vielerlei Hinsicht deutlich nach vorne entwickelt. Welche Projekte wollen Sie in Zukunft, auch langfristig, realisieren?

!Auch zukünftig arbeiten wir an einem kontinuierlichen Aufbau des Nachwuchsleistungszentrums (NLZ) im sportlichen sowie im infrastrukturellen Bereich. Unser Ziel muss es sein, Eintracht Braunschweig langfristig in der Bundesliga zu etablieren. Darüber hinaus wollen wir in den kommenden Jahren noch fokussierter an sozialen und nachhaltigen Projekten arbeiten.

?Welche Herausforderungen sehen Sie dabei auf den Verein zukommen?

!Der Prozess der kontinuierlichen Entwicklung in allen Bereichen – auch bei den Profis – ist weder mit den Erfolgen der vergangenen Jahre noch mit dem Abstieg aus der Bundesliga abgeschlossen. 28 Jahre Abwesenheit aus der Beletage des deutschen Fußballs müssen weiterhin durch Aufbauarbeit – insbesondere im Nachwuchsleitungszentrum – aufgeholt werden. Andere Vereine sind uns in dieser Hinsicht einige Jahre voraus. Wichtig ist, dass die Kontinuität, die wir seit langer Zeit leben, auch weiterhin durch das Umfeld getragen wird. Nur so sind wir in der Lage, unsere Ziele zu erreichen. Damit verbunden ist auch Jahr für Jahr die große Herausforderung, die finanziellen Grundlagen für diese Prozesse zu schaffen, denn bisher haben wir leider noch keinen Goldesel im Keller gefunden (lacht).

?Zuletzt debütierte mit Julius Düker ein U19-Akteur in der zweiten Liga, zudem finden sich einige Juniorennationalspieler in den Reihen der Nachwuchsteams. Trägt das Nachwuchsleistungszentrum erste Früchte?

!Wir haben trotz des Abstiegs das Budget für das NLZ noch einmal erhöht und die Ausgaben für den Nachwuchs in den vergangenen Jahren sukzessive gesteigert. Diese ersten Erfolge zeigen, dass die hohen Investitionen in die Infrastruktur, aber auch in hauptberufliche Trainer, einen Psychologen sowie Physiotherapeuten richtig waren und die qualitativ hochwertige Arbeit aller Beteiligten sich bereits nach kurzer Zeit auszahlt. Auch die Erfolge der U23 in der Regionalliga, der sensationelle Saisonstart der U19 nach dem Aufstieg in die Bundesliga sowie die Tatsache, dass die U17 das zweite Jahr in der Bundesliga bestreitet, sprechen für sich. Je mehr Nachwuchs-Talente sich langfristig für den Profi-Kader anbieten, umso besser für uns.
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