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Enttäuschung auf ganzer Linie

Football: Braunschweig Lions verlieren mit 17:19 gegen den Außenseiter Dresden Monarchs

Von Daniel Beutler

Braunschweig. Mit der schlechtesten Leistung seit langem, verloren die Braunschweig Lions erstmals seit 2003 wieder gegen Dresden. Am Ende der engen Partie stand es 19:17 für die Gäste.

Es war einen rabenschwarzer Tag für die Lions. Die ganze erste Halbzeit kamen die Braunschweiger nicht ins Spiel und Dresden schnürte sie förmlich in der eigenen Hälfte ein, ohne selbst wirklich gut zu spielen. Ungenaue Pässe und Unkonzentriertheiten auf beiden Seiten bestimmten das Spiel, in dem die Königlichen disziplinierter wirkten und so die spielerischen Mängel kompensieren konnten. Das schlug sich für sie in den ersten Punkten der Partie nieder. Ein Fieldgoal aus 30 Yards von Kicker Holger Hempel brachte die Monarchs mit 3:0 in Führung. Doch dank Kicker Steffen Dölger konnten die Lions ausgleichen. Bis kurz vor Ende der ersten Halbzeit blieb dies aber der einzige Lichtblick auf Seiten des Heimteams.Erst knapp zwei Minuten vor Schluss nahmen die Braunschweiger Fahrt auf und konnten ihren ersten Touchdown durch Olaf Fischer verbuchen. Doch die Freude währte nicht lange. Nachdem Ronny Freudenberg eine Interception kurz vorher zur 12:3-Führung für die Monarchs nutze, trug Anthony Bingham den Kick-Off nach Fischers Touchdown fast ungehindert in die Lions-Endzone und erhöhte zum Halbzeitstand auf 19:10 für Dresden.
Auch nach der Halbzeitpause boten die Lions zunächst keine bessere Leistung an. Es dauerte fast elf Minuten, bis sie in die Nähe der Monarchs-Endzone kamen. Wide Receiver Kelvin Love tankte sich nach kurzem Pass von Quarterback Dennis Zimmermann in die Endzone und verkürzte auf 17:19. Und gleich nach dem Kick-Off hatten die Lions die Chance, erstmals in Führung zu gehen, da das Dresdner-Return-Team den Ball nicht aufnahm und so David DeArmas den Ball für Braunschweig erobern konnte. Doch der amtierende Deutsche Meister sammelte weiter Raumstrafen, nahm sich so selbst alle Chancen und ging mit dem Zwei-Punkte-Rückstand in das letzte Viertel.
Und das wurde zum Krimi. Keine der beiden Mannschaften kam in die Nähe der gegnerischen Endzone, und sowohl Dölger als auch Hempel gelang ihr Fieldgoal-Versuch nicht. Lions Runningback Jabari Johnson, der ein sehr gutes Spiel zeigte, kam zwar einmal in die Dresdner-Endzone, doch eine Strafe gegen die Lions verhinderte die Führung. Immer wieder warfen die Strafen auch in der Folge die Lions zurück, doch ein Big-Play von Zimmermann auf Tight End Yoan Schnee brachte die Lions in Reichweite für das entscheidende Fieldgoal, bei wenigen verbleibenden Sekunden. Doch Dölger, der in der vergangenen Saison kurz vor Schluss zwei Spiele entschied, trat das Lederei aus 15 Yards Entfernung gegen die Torstange und besiegelte so den Dresdner Sieg.
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