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Entspannter Trip ins Rheinland

Basketball-Bundesliga: Die Phantoms treten Sonnabend zum Hauptrundenabschluss in Bonn an.

Von Christoph Matthies, 20.04.2011.


Braunschweig. Das Zittern hat ein Ende. Nach dem 72:58-Heimsieg gegen Trier haben sich die Phantoms sicher für die Playoffs qualifiziert. Das Auswärtsspiel am Sonnabend (20 Uhr) bei den Baskets Bonn ist somit nur noch eine Pflichtübung.

Zwar geht es für Braunschweigs Basketballer noch um die Platzierung und somit die Ermittlung des Gegners in der ersten Playoff-Runde, doch ein Blick auf die Tabelle macht deutlich, dass ihnen eine Niederlage am Sonnabend nicht weh tun würde. Im Gegenteil: Als Fünftplatzierter müssten die Phantoms nach derzeitigem Stand gegen den Tabellenvierten aus Quakenbrück antreten, ein Team, gegen das man in dieser Saison zweimal ganz alt aussah. Als Sechster der Hauptrunde müssten Brandon Thomas und Co. gegen die wiedererstarkten Berliner antreten – ebenfalls eine äußerst undankbare Aufgabe.
Dürften sich die Phantoms einen Gegner aussuchen, es wären wohl die Skyliners Frankfurt, auf die man als Hauptrundensiebter treffen würde. In der regulären Saison verloren die Braunschweiger zweimal hauchdünn gegen die Hessen, ehe im Pokalhalbfinale ein Sieg gelang. Spätestens seitdem wissen die Phantoms, dass ein Erfolg gegen die Mannschaft um Liga-MVP DaShaun Wood möglich ist.
Wäre es also klug, das letzte Saisonspiel absichtlich zu verlieren? So deutlich würde es Sebastian Machowski nicht formulieren. „Wir möchten nicht gegen Bamberg spielen, das ist die Hauptsache“, äußert der Headcoach der Phantoms einen Wunsch, der bereits in Erfüllung gegangen ist. Mit dem achten Tabellenplatz, der ein Playoff-Duell gegen die „Übermannschaft“ aus Franken bedeuten würde, hat sein Team auch bei einer Niederlage in Bonn nichts mehr zu tun. Als Siebter würde man frühestens im Finale auf die Bamberger treffen – als Fünfter dagegen schon im Halbfinale.
Es ist also durchaus nicht auszuschließen, dass es die Braunschweiger in Bonn etwas lockerer angehen lassen. Auch spielerische Experimente oder reduzierte Minuten der Stammkräfte, um Rollenspielern wie Uros Duvnjak oder Nick Schneiders mehr Einsatzzeit zu geben, sind denkbar.
Für den Gegner aus Bonn geht es in der letzten Saisonbegegnung am Sonnabend um gar nichts mehr. Nach einer für Bonner Verhältnisse katastrophalen Saison stehen die Rheinländer auf Tabellenplatz dreizehn und haben weder mit den Playoffs noch mit dem Abstieg zu tun.
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