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Entscheidung jenseits der 6,75-Meter-Linie

Basketball-Bundesliga: Phantoms treten heute Abend in Bayreuth an.

Von Christoph Matthies, 14.03.2012.

Braunschweig. Das spannende Playoff-Rennen in der Basketball-Bundesliga geht weiter. Bereits am heutigen Mittwochabend (19.30 Uhr) wollen die Phantoms in Bayreuth einen weiteren Schritt Richtung Meisterrunde machen.

Nach dem Heimsieg am vergangenen Freitag gegen Gießen sind Braunschweigs Basketballer als Tabellenachter weiterhin in der Lage, aus eigener Kraft die Playoffs zu erreichen. Hilfreich wäre dabei zweifellos, wenn die Phantoms ihre Treffsicherheit aus der Drei-Punkte-Distanz wiederfinden würden, die ihnen zuletzt abhanden gekommen ist: In den vergangenen vier Partien netzten sie gerade einmal 20 von 90 Versuchen (22 Prozent) von jenseits der 6,75-Meter-Linie ein.
Zu wenig, wie auch Cheftrainer Sebastian Machowski findet. „Die traurige Wahrheit ist, dass ich die Dreier nicht selber reinwerfen kann“, stellte der 40-Jährige nach dem Gießen-Spiel nüchtern fest. Mit fehlender Übung oder mangelndem Talent hätten die schlechten Wurfquoten allerdings nicht zu tun, betonte der ehemalige Nationalspieler, einst selbst ein exzellenter Distanzschütze: „Tatsache ist, dass wir im Training nicht nur sehr viel werfen, sondern auch hochprozentig treffen.“
Besser als die Phantoms machen es in dieser Saison die Schützen des BBC Bayreuth. Bei der Dreierquote im oberen Tabellendrittel liegend, sind es vor allem die teaminternen Topscorer Danny Gibson und Osvaldo Jeanty, die gerne und gut von „Downtown“ abdrücken. Kaum zwei Wochen ist es her, als bemitleidenswerten Göttingern ein regelrechtes Dreierfeuerwerk um die Ohren flog: Jeanty traf fünf seiner zwölf Versuche, Gibson war sogar achtmal erfolgreich.
Braunschweigs Guard-Rotation um „Verteidigungsminister“ Immanuel McElroy, der seit Sonntag an einer schweren Oberschenkelprellung laboriert, wird also gefordert sein, um den Oberfranken ihre größte Stärke wegzunehmen. Dass sich aggressive Verteidigung gegen die Scharfschützen aus der Wagnerstadt lohnt, beweist auch eine weitere Statistik: Kein anderes Team der Liga verliert so oft den Ball wie Bayreuth.
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