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Endspiel um die Pokal-Qualifikation

Basketball-Bundesliga: Bonn ist heute (17 Uhr) zu Gast in der VW-Halle.

Von Christoph Matthies, 02.01.2011.

Braunschweig. Die Phantoms benötigen am heutigen Sonntag (17 Uhr) einen Sieg, um noch eine Chance auf die Teilnahme am Pokalwettbewerb zu haben.

Während die meisten Braunschweiger sich in den vergangenen Tagen an vergnüglichen TV-Häppchen wie dem Silvester-Klassiker „Dinner for One“ erfreuen durften, stand für die New Yorker Phantoms äußerst schwere Videokost auf dem Programm. „Wir werden uns einige Sequenzen dieses Spiels noch einmal ansehen müssen, um uns zu verbessern, wenn wir das Erreichen der Playoffs noch realisieren wollen“, drohte Headcoach Sebastian Machowski unmittelbar nach der unnötigen 65:74-Pleite in Trier damit, seine Basketballer mit einem Horrorfilm der anderen Art zu piesacken.
Tatsächlich war es in weiten Teilen nicht schön anzusehen, was die Braunschweiger an der Mosel zuwege brachten: In ideenlosem Angriffsspiel, schwachen Wurfquoten und leidenschaftsloser Verteidigung offenbarte sich nach zuletzt vier Erfolgen wieder einmal das unschöne Gesicht einer Mannschaft, die es eigentlich besser kann. Durch die ärgerliche Darbietung rutschten die Phantoms (9 Siege, 7 Niederlagen) auf Rang acht der BBL-Tabelle ab.
Am heutigen Sonntagnachmittag können sich Basketballfans in der Volkswagenhalle ein Bild davon machen, ob das Videostudium Früchte getragen hat. Zu Gast sind dann die Telekom Baskets Bonn, die nach durchwachsenem Saisonstart derzeit richtig heißlaufen. Fünf Siege in Folge gelangen den Rheinländern seit dem 27. November, darunter gegen hoch gehandelte Teams wie Oldenburg, Quakenbrück oder zuletzt die Skyliners Frankfurt. Gleich dreimal Topscorer in dieser Erfolgsserie war Shooting Guard Folarin Campbell, der ebenso wie Distanzwurfspezialist Jeremy Hunt rund 14 Punkte pro Begegnung erzielt. Während Aufbauspieler Nic Wise im Sommer vom College in die ehemalige Bundeshauptstadt kam, dominiert bei den Magentafarbenen ein alter Bekannter die Bretter: Chris Ensminger, mit der Erfahrung von 37 Lebens- und 11 Bundesliga-Jahren der Inbegriff des Routiniers, gehört mit durchschnittlich 11,4 Punkten und rund acht Rebounds noch immer zu den besten Centern der deutschen Eliteklasse.
Sollte den Phantoms gegen starke Bonner ein doppelter Punktgewinn gelingen, müssen sie, um sich als Siebtplatzierter nach der Hinrunde für den Pokalwettbewerb zu qualifizieren, aus Schützenhilfe aus Ulm, Düsseldorf oder Tübingen hoffen.
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