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Eintracht will wieder punkten

Kehrte mit Oberschenkelproblemen zurück: Eintrachts Vegar Eggen Hedenstad. Foto: Hübner

2. Fußball-Bundesliga: Die Blau-Gelben müssen am Sonnabend bei RB Leipzig auflaufen.

Von Elmar von Cramon, 09.09.2014.

Braunschweig. Im dritten Auswärtsspiel der laufenden Saison treffen Eintrachts Zweitliga-Fußballer auf einen hochkarätigen Aufsteiger. Am Sonnabend ab 13 Uhr gastieren die Löwen bei RB Leipzig.

Die Blau-Gelben wollen nach zwei Niederlagen in Folge endlich wieder punkten. Gelingt ihnen ein Auswärtssieg, würden sie bis auf einen Zähler an die Sachsen heranrücken.
Am vergangenen Wochenende sah Torsten Lieberknecht einen torreichen 23:0-Erfolg seines Teams gegen die DJK Zeilsheim: „Das war ein sehr gut organisiertes Freundschaftsspiel und aufgrund der hohen Anzahl von Toren okay“, so der Eintracht-Coach. Er sah die Begegnung aber nicht im Zusammenhang mit der Vorbereitung auf das Duell mit RB Leipzig, sondern nutzte hierzu vor allem die Übungseinheiten während der Länderspielpause.
Vor allem die Defensivarbeit stand dabei im Fokus. Der Grund: Zu viele unnötige Gegentreffer in den ersten vier Begegnungen: „Das Defensivverhalten war immer unsere große Stärke, viele Gegentore waren in ihrer Entstehung aber alles andere als unvermeidbar“, bemängelt Lieberknecht. Er beobachtete aber auch positive Dinge: „Die Mannschaft entwickelt sich sowohl auf als auch außerhalb des Platzes, das benötigt Zeit und Ruhe.“
Nicht nur deshalb sieht der 41-Jährige der Partie in Leipzig erwartungsfroh entgegen: „Ein super Spiel für mein Team, weil sich unser System erheblich von dem der Leipziger unterscheidet.“ Den Gästen zollt er vor allem für ihre Transferpolitik Respekt: „Sie holen auch talentierte Spieler, die in Deutschland nicht jedem ein Begriff sind. Dabei bekommen sie natürlich durch die finanzielle Situation auch Toptalente.“
Bei den Blau-Gelben steht der Einsatz von Benjamin Kessel auf der Kippe: Der Rechtsverteidiger zog sich beim Training einen Nasenbeinbruch zu, muss jedoch nicht operiert werden und könnte eventuell mit Spezialmaske auflaufen. Torsten Oehrl, Jan Washausen und Jan Hochscheidt fallen weiter aus, Saulo Decarli steht in den Startlöchern. Lieberknecht warnt wegen des Trainingsrückstandes aber vor zu hohen Erwartungen: „Ich bin froh, dass er wieder einsatzfähig ist und eine Alternative darstellt. Nach sechs Wochen Pause werde ich nicht den Fehler machen, sofort Wunderdinge von Saulo zu erwarten.“
Mushaga Bakenga und Salim Khelifi kamen unverletzt von ihren U21-Nationalteams, während Vegar Eggen Hedenstad mit Oberschenkelproblemen zurückkehrte. Einem Einsatz des Rechtsverteidigers dürfte voraussichtlich aber nichts entgegenstehen. Nach seinem Länderspieleinsatz gegen Italien wird auch Havard Nielsen zurückerwartet.
Mittlerweile steht auch das exakte Datum des DFB-Pokalspiels zwischen Eintracht und Kickers Würzburg fest: Die Partie findet am 29. Oktober (Mittwoch) um 19 Uhr statt. Offen ist allerdings, ob die Begegnung in Würzburg ausgetragen werden kann, da das Stadion nicht über eine entsprechende Flutlichtanlage verfügt. Sollte der Plan scheitern, eine Anlage rechtzeitig zu installieren, müsste die Partie andernorts ausgetragen werden.
So könnten sie spielen: Gikiewicz - Reichel, Dogan, Correia, Hedenstad (Kessel) - Theuerkauf - Boland, Vrancic, Pfitzner, Kruppke - Nielsen (Bakenga).
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