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Eintracht will ersten Heimsieg

Zweikampfstark: Eintrachts Jan Hochscheidt im Duell mit Sebastian Schuppan (Bielefeld). Foto: SH

2. Fußball-Bundesliga: Löwen erwarten Sonntag (13.30 Uhr) im Stadion den Karlsruher SC.

Von Elmar von Cramon, 28.08.2015.

Braunschweig. Die Negativserie soll endlich reißen. Im Heimspiel am Sonntag (13.30 Uhr) gegen den Karlsruher SC wollen die Zweitliga-Fußballer von Eintracht endlich den ersten Heimsieg der laufenden Saison landen.

Während es auswärts beinahe wie am Schnürchen läuft, bleiben die Löwen im Eintracht-Stadion hinter ihren eigenen Erwartungen zurück. Vor der Saison hatte Torsten Lieberknecht gefordert, wieder zu alter Heimstärke zu finden. „Fakt ist, dass es uns noch nicht gelungen ist“, stellt der Eintracht-Trainer nach zwei Heimspielen fest und macht die Probleme vor allem im mentalen Bereich fest: „Es ist eine Frage des Kopfes. Jeder Spieler möchte gerade zu Hause seine Bestleistung zeigen, um den Zuschauern den Heimsieg zu schenken.“
Gegen den KSC soll der erste Dreier vor heimischem Publikum nun Wirklichkeit werden, auch wenn der 42-Jährige den Gegner aufgrund der starken Leistungen im Vorjahr eigentlich schon in der ersten Liga gesehen hatte: „Ich hatte eigentlich gedacht, dass wir sie in dieser Spielzeit nicht mehr wiedersehen werden.“
Zwar kamen die Karlsruher schlecht aus den Startlöchern, haben sich durch zwei Siege zuletzt jedoch stabilisiert. Der Eintracht-Trainer schätzt das Team von Markus Kauczinski trotz des Verlusts einiger Leistungsträger insgesamt auch „stärker als im Vorjahr“ ein und lobt die KSC-Offensive: „Eine Mannschaft, die bei den Offensivaktionen mit viel Geschwindigkeit aufwartet und Fehler ausnutzen möchte“, findet Lieberknecht.
Von seiner Mannschaft erwartet er „mit den Zuschauern im Rücken eine ordentliche Leistung“, nicht zuletzt, weil das Team beim 2:0 in Bielefeld einen souveränen Auftritt ablieferte „Durch den Sieg haben wir die Prozente mehr an Überzeugung bekommen, dass das, was wir momentan machen, in Ordnung ist.“
Personell stehen bis auf Phil Ofosu-Ayeh (Trainingsrückstand) alle Akteure zur Verfügung, voraussichtlich nimmt Maximilian Sauer wie zuletzt den Platz des Ex-Aaleners auf der rechten Seite ein. Auch Marc Pfitzner, der gestern seinen 31. Geburtstag feierte, ist ein Kandidat.
Nach dem Vergleich mit dem KSC steht die Länderspielpause an, die von den Löwen zu zwei Testspielen genutzt wird: Am 2. September (Mittwoch) treten die Braunschweiger um 18.30 Uhr beim MTV Gifhorn im Stadion an der Flutmulde an.
Zwei Tage später gastieren die Löwen dann bei Germania Halberstadt zu einem Benefizspiel zugunsten des Regionalligisten. Tickets für die Partie in Gifhorn können bis zum kommenden Montag im Stadion- und City-Fanshop sowie auf der Geschäftsstelle des MTV erworben werden. Karten für das Spiel in Halberstadt sind vor Ort an der Abendkasse erhältlich.
So könnten sie spielen: Gikiewicz - Baffo, Decarli, Correia - Reichel, Boland, Matuschyk, Sauer (Pfitzner) - Hochscheidt (Holtmann), Khelifi - Berggreen.
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