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Eintracht will die Aufstiegsparty platzen lassen

Nyman-Vertreter Philipp Hofmann (rechts) wird auch beim 1. FC Nürnberg im Angriff auflaufen. Trainer Torsten Lieberknecht lobt das Auftreten des 25-Jährigen. Foto: Agentur Hübner

2. Fußball-Bundesliga: Beim 1. FC Nürnberg müssen die Blau-Gelben am Montag Punkte für den Klassenerhalt sammeln.

Von Elmar von Cramon, 27.04.2018.

Braunschweig. Vor weit mehr als 40 000 Besuchern trifft Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig am Montagabend um 20.30 Uhr auf den 1. FC Nürnberg. Die Franken können in ihrem vorletzten Heimspiel unter Umständen den Bundesligaaufstieg perfekt machen, die Löwen sind auf Punkte für den Ligaerhalt angewiesen. Elf Fanbusse werden die Blau-Gelben begleiten, insgesamt werden 1 200 Eintracht-Fans im Max-Morlock-Stadion erwartet.

„Wir freuen uns auf die Riesenkulisse, auch wenn der Großteil gegen uns sein wird. Viele dort glauben nicht daran, dass wir nach dem Spiel weiterhin ungeschlagen sein werden. Darin liegt die große Motivation“, erklärt Torsten Lieberknecht nach drei Spielen ohne Niederlage. Den FCN sieht er nach einer „Klassesaison“ als sicheren Aufsteiger, doch seine Elf sei nicht chancenlos: „Es war eine extrem gelungene Trainingswoche, dementsprechend fühlen wir uns gut vorbereitet auf das Spiel in Nürnberg. Wir wollen dort Zähne zeigen.“

Hierzu fordert der 44-Jährige „ein Optimum an Tagesform“, das die Löwen im Hinspiel zumindest teilweise an den Tag gelegt hätten: „Wir waren lange Zeit am Optimum, haben 2:1 geführt, aber noch zwei Tore bekommen. An einem guten Tag sind wir in der Lage dort zu punkten, auch dreifach.“

Die Tatsache, dass die Konkurrenz an diesem Spieltag vorlegen kann, spielt für Lieberknecht keine Rolle: „Wir gehen immer davon aus, dass alle Konkurrenten erfolgreich sind, deshalb müssen auch wir erfolgreich sein.“

Onur Bulut, der sich unter der Woche die Hüfte ausgerenkt hatte, wird rechtzeitig fit, während Joseph Baffo (Reha in Schweden) und Salim Khelifi (Reha wegen Wadenproblemen) ebenso ausfallen wie Christoffer Nyman. Für Letzteren ist die Saison sogar vorzeitig beendet, da seine durch einen Nervenengpass verursachten Adduktorenprobleme nun durch eine Operation behoben werden. „Er war bei einem Spezialisten in Berlin und wird sich in Absprache mit unserem Doc und dem Arzt der schwedischen Nationalmannschaft einem Eingriff unterziehen“, bedauert Lieberknecht den Ausfall des Torjägers und zollt Nyman-Vertreter Philipp Hofmann ein Lob: „Mir gefällt, wie er seine Persönlichkeit auf dem Platz einbringt. Mit seiner Körpergröße und seiner Art Bälle festzumachen bindet er Gegner, außerdem brauchen wir jetzt seine Erfahrung.“

Mehr Engagement fordert Lieberknecht hingegen von Domi Kumbela: „Er muss sich in den Trainingseinheiten zeigen, um in den nächsten Spielen noch mehr zum Einsatz zu kommen.“ Der Vertrag des 34-Jährigen läuft am Saisonende zwar aus, weitere Zweitliga-Jahre traut ihm Eintrachts Sportlicher Leiter Marc Arnold jedoch durchaus noch zu: „Was Domis sportliche und körperliche Fähigkeiten betrifft, glaube ich schon, dass er noch weiterspielen kann.“

So könnten sie spielen: Fejzic – Reichel, Valsvik, Tingager, Becker (Sauer) – Boland, Moll (Schönfeld) – Abdullahi, Hochscheidt, Teigl – Hofmann.
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