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Eintracht will das Pokalspiel gewinnen

3. Fußball-Liga: Nach der heutigen Partie in Langenhagen kämpfen die Löwen am Sonnabend beim VfB II um Punkte

Von Elmar von Cramon

Braunschweig. Nach der 0:1-Heimniederlage gegen Bayern München II sind Eintrachts Fußballer im Drittliga-Alltag angekommen.

Bevor die Mannschaft zum schweren Auswärtsspiel gegen die Zweitvertretung des VfB Stuttgart (Sonnabend, 14 Uhr) antritt, gilt es am heutigen Mittwoch von 18.10 Uhr an den Oberligisten SC Langenhagen zu besiegen, um im NFV-Pokal ins Viertelfinale einzuziehen.
„Wir müssen endlich unsere Torchancen nutzen“, fordert Co-Trainer Darius Scholtysik, der heute wieder gemeinsam mit Chefcoach Torsten Lieberknecht auf der Bank sitzen wird. „Vom Einsatzwillen und Zweikampfverhalten haben wir dreieinhalb Spiele ganz ordentlich gespielt, gegen Bayern war die zweite Hälfte jedoch schlecht“, analysiert der 42-Jährige die bislang absolvierten Punktspiele.
Das NFV-Pokalspiel wollen die Blau-Gelben keinesfalls unterschätzen, um so die Chance zu wahren, über eine Finalteilnahme ins Feld der DFB-Pokal-Hauptrundenteilnehmer zu rücken.
Scholtysik beobachtete Sonntag den SC Langenhagen und sah eine spielstarke Mannschaft, die wegen ihrer zahlreichen großen Spieler bei Standardsituationen Gefahr ausstrahlt. „Wenn man die Spiele mit der richtigen Einstellung gestaltet, gewinnt man sie und bekommt dadurch Selbstvertrauen. Hauptaugenmerk gilt aber der Meisterschaft, wo wir uns verbessern müssen“, stellt Scholtysik klar und warnt vor der Stuttgarter Zweitvertretung.
„Der VfB hat eine gute Mannschaft, die sicherlich über ähnliche Qualitäten wie die Bayern-Reserve verfügt. Jung, technisch spiel- und laufstark. Wir wollen das Ergebnis dort positiv gestalten.“ Lieberknecht und Scholtysik kommt die „Luxussituation“ zugute, auf ins Team drängende Spieler zurückzugreifen, die vorher noch im Rehatraining waren. Holger Wehlage, der gegen München sein Comeback in der ersten Mannschaft feierte, gehört ebenso dazu wie Christian Lenze und Deniz Dogan, die in Uwe Hains Oberligateam positiv auffielen.
„Einige Spieler sind auf dem Sprung, sich ins Team hineinzuspielen. Alle Akteure müssen jetzt im Training und in den Partien beweisen, was sie draufhaben.“ Als „schwierig“ bezeichnete Scholtysik die Suche nach einer möglichen Verstärkung im Offensivbereich, da sich der Verein wegen des eingeschlagenen Konsolidierungskurses keinen Fehleinkauf erlauben kann. „Es muss einfach passen. Wir wollen keinen Spieler verpflichten, der teuer ist, einen großen Namen hat, uns aber nicht weiterhilft. Es darf kein zu großes Risiko sein, weder sportlich noch finanziell.“
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