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Eintracht verliert Pokalspiel

Fußball: Team von Trainer Torsten Lieberknecht unterliegt Greuther Fürth nach Verlängerung.

Von Elmar von Cramon, 15.08.2010.


Braunschweig. Mit 1:2 nach Verlängerung mussten sich Eintrachts Drittliga-Fußballer gestern in der ersten Runde um den DFB-Pokal gegen das Zweitliga-Team von Greuther Fürth geschlagen geben.

Die Anfangsminuten begannen vor 16 935 Zuschauern ausgeglichen, erst nach und nach konnte Eintracht sich dann Feldvorteile erarbeiten. Doch Vrancic aus der Distanz (7.) und Dominick Kumbela nach einer Balleroberung trafen das Tor der Kleeblätter nicht. Marjan Petkovic musste nach einer Rechtsflanke per Faustabwehr eingreifen (18.).
Eine Riesenchance ergab sich nach einem Ballgewinn von Kumbela und anschließender Ablage auf Karim Bellarabi. Der Rechtsaußen bediente Deniz Dogan im Strafraum, der das Leder jedoch über das Tor zirkelte (24.). Auch die Gäste zeigten sich offensivfreudig: Onuegbu und Haas kamen mehrfach zum Schuss, Matthias Henn und Keeper Petkovic verhinderten jedoch mit vereinten Kräften einen Rückstand.
Nach dem Wechsel wurden die Eintracht-Fans zunächst durch einige zweifelhafte Schiedsrichterentscheidungen aufgebracht, bevor zunächst Dogan (55.) und anschließend Kumbela (60.) die Führung auf dem Fuß hatten. Dem überragenden Karim Bellarabi gelang es in der Folge mehrfach, die Fürther Defensivabteilung in Verlegenheit zu bringen, Zählbares sprang dabei jedoch immer noch nicht heraus. Die größte Chance bot sich kurz vor Ende der regulären Spielzeit dann Kruppke, doch auch der Kapitän hatte kein Schussglück (87.). Für das Eintracht-Tor wurde es in der Nachspielzeit ebenfalls noch einmal brenzlig, doch Schahins abgefälschter Schussversuch von der Strafraumgrenze ging knapp daneben (90.). Das Eintracht-Team schwor sich nach dem Abpfiff auf die Verlängerung ein, doch bereits kurz nach Anpfiff folgte die kalte Dusche.
Nehrig kam am rechten Strafraumeck an den Ball und traf mit einer sehenswerten Direktabnahme ins Tor (91.). Die Blau-Gelben antworteten in der zweiten Hälfte mit einem sensationellen Angriff. Bellarabi wurde von Kumbela freigespielt und der eingewechselte Fetsch traf zum umjubelten Ausgleich (106.). Doch in der 119. Minute gelang Leonhard Haas das Siegtor für Fürth.
Eintracht spielte mit: Petkovic – Reichel, Dogan, Henn, Fuchs – Boland(84. Reinhardt), Vrancic, Pfitzner (101. Fetsch), Bellarabi –Kruppke, Kumbela.
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