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Eintracht verliert mit 1:3

Enttäuscht: Alexander Kunze tröstet Rafal Gikiewicz. Foto: SH

2. Fußball-Bundesliga: Löwen kassieren in Leipzig dritte Niederlage.

Von Elmar von Cramon, 13.09.2014.

Braunschweig. Eintrachts Zweitliga-Fußballer finden momentan nicht in die Erfolgsspur: Mit dem 1:3 bei Rasenballsport Leipzig mussten die Löwen die dritte Niederlage in Folge hinnehmen und hängen weiter im unteren Mittelfeld der Tabelle fest.

Individuelle Fehler leiteten die Niederlage im ersten Durchgang ein, doch trotz gutem Start in die zweite Hälfte reichte es am Ende nicht, etwas Zählbares aus der Messestadt zu entführen.
Ihre Gefährlichkeit deuteten die Hausherren schon nach wenigen Augenblicken an: Yussuf Poulsen machte das Spiel über die linke Seite schnell und passte den Ball in die Gefahrenzone, wo Benjamin Kessel und Rafal Gikiewicz mit vereinten Kräften gegen Daniel Frahn klären konnten (3.). Auch kurz darauf stand der Braunschweiger Keeper im Blickpunkt, behielt gegen Poulsen aber die Oberhand (5.). Havard Nielsen gab auf der Gegenseite den ersten Warnschuss für die Blau-Gelben ab (7.) und legte darauf quer, doch der freistehende Seung-Woo Ryu konnte die bis dato größte Chance des Spiels nicht nutzen (8.).
Schließlich gingen die Hausherren in Führung: Nach einem Ballverlust von Damir Vrancic am gegnerischen Strafraum konterten die Leipziger blitzschnell. Von Saulo Decarlis Körper prallte das Leder schließlich in den Lauf von Poulsen, der kurz hinter der Strafraumgrenze trocken abschloss. Nur Sekunden später waren die Blau-Gelben erneut unachtsam, kassierten vom Anstoß weg das 0:2, als Frahn einen Querpass von Mathias Morys am Eck des Fünfmeterraums zum zweiten Leipziger Treffer nutzte. Ärgerlich für die Blau-Gelben, dass Schiedsrichter Guido Winkmann die Abseitsposition des Passgebers übersehen hatte.
Danach versuchte Eintracht, zurück ins Spiel zu finden. Nachdem Gikiewicz einen Freistoß von Marvin Compper entschärft hatte (29.), startete Kessel nach einem Konter in Richtung RB-Gehäuse, sein Querpass wurde aber zur Ecke geklärt (31.). Mit der Hereinnahme von Orhan Ademi versuchte Torsten Lieberknecht, den Druck zu erhöhen.
Nach dem Wechsel zeigten sich die Löwen sofort hellwach: Eine Hereingabe von Ken Reichel nutzte Nielsen in der Strafraummitte eiskalt zum Anschlusstreffer. Dem Eintracht-Team gab das 2:1 sichtbar Auftrieb, zunächst wurde aber um Gikiewicz gebangt, der von Poulsen im Gesicht getroffen wurde, letztlich aber weitermachen konnte (58.). Dann die endgültige Entscheidung: Nach einem Ballverlust von Marcel Correia im Mittelfeld schalteten die Leipziger blitzschnell um: Joshua Kimmich bediente Poulsen, der Gikiewicz umspielte und traf.
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