Anzeige

Eintracht verliert 1:3 gegen Sandhausen

Enttäuschung nach der Auftaktniederlage gegen Sandhausen: Eintrachts Phil Ofosu-Ayeh. Foto: SH

2. Fußball-Bundesliga: Hochscheidt trifft zum 1:0 – Lieberknecht: „Standards haben den Unterschied ausgemacht“.

Von Elmar von Cramon, 26.07.2015.

Braunschweig. Mit einer 1:3-Niederlage gegen den SV Sandhausen sind Eintrachts Zweitligakicker in die Saison gestartet. Vor 20 618 Zuschauern präsentierte sich die Mannschaft von Torsten Lieberknecht nach der Führung bei Standardsituationen abwehrschwach: Zwei Treffer der drei Gegentreffer fielen nach Freistößen, zudem gelang Eintracht in der Offensive wenig. Am kommenden Freitag treten die Blau-Gelben nun zur Auswärtspremiere beim 1. FC Kaiserslautern an.

„Wir haben bei Standardsituationen eklatante Schwächen gezeigt. Wir hatten nach der Führung alles auf dem Tablett liegen, doch die Standards haben den Unterschied ausgemacht: Wir waren schwach und der SV Sandhausen stark“, war Torsten Lieberknecht nach der Partie entsprechend unzufrieden.
Bei bestem Fußballwetter brauchten die Löwen eine Weile, um auf Betriebstemperatur zu kommen, die erste Strafraumszene ereignete sich somit erst nach rund einer Viertelstunde: Jan Hochscheidt bediente Mirko Boland auf dem Flügel, doch sein Pass auf den lauernden Hendrick Zuck wurde von der Gästeabwehr geklärt. Glück hatten die Blau-Gelben in der Folge, als Philipp Klingmann von Marcel Correia im Strafraum gefoult wurde, der Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Dr. Jochen Drees aber ausblieb (19.).
In Führung ging jedoch Eintracht: Diesmal bediente Boland Hochscheidt, der seinen Gegenspieler auf links aussteigen ließ und den Ball eiskalt im rechten unteren Eck versenkte (29.). Die Freude währte jedoch nicht lange: Ein Gästefreistoß segelte in den Fünfmeterraum, wo Florian Hübner unbedrängt einnicken konnte (31.).
Eintracht versuchte zu antworten, doch Patrick Schönfelds Distanzversuch lenkte SVS-Keeper Marco Knaller noch zur Ecke (35.). Auf der Gegenseite hielt Rafal Gikiewicz den Flatterball von Ex-Löwe Kevin Kratz sicher (40.). Kurz vor dem Wechsel folgte dann aber die kalte Dusche: Eine Kopfballabwehr von Marc Pfitzner landete bei Andrew Wooten, der Schönfeld aussteigen ließ und von der Strafraumgrenze in den linken Torwinkel vollendete (43.).
Nach der Halbzeitpause kamen die Löwen schnell zu einer guten Gelegenheit, als Knaller nach einer Boland-Flanke vorbeigriff, Zuck aber nicht mehr platziert auf den Kasten köpfen konnte (47.). Auf der Gegenseite klärte Gikiewicz nach einem langen Ball weit vor dem eigenen Kasten gegen Kratz (50.), nachdem Hübner kurz zuvor einen Kopfball vorbeigesetzt hatte.
Eintracht brauchte eine Weile, um wieder gefährlich vor das Gästetor zu kommen. Boland scheiterte nach einem schönen Flankenlauf an Knaller, den Nachschuss setzte Schönfeld drüber (64.). Kurz darauf legten die Gäste nach: Ein Freistoß von rechts segelte in den Strafraum, wo Aziz Bouhaddouz den Ball im Fünfmeterraum freistehend einköpfen konnte (65.). Eintracht fand in der Folge kein Mittel gegen die stabile Defensive der Nordbadener, lediglich ein Fernversuch des eingewechselten Torsten Oehrl war zu verzeichnen (77.).
Nach einem Stockfehler von Pfitzner marschierte Bouhaddouz im Gegenzug in Richtung Eintracht-Gehäuse, doch Gikiewicz zeigte sich auf dem Posten (79.). Boland probierte es kurz vor dem Ende erneut aus der Distanz, doch Knaller hielt den Ball im Nachfassen fest (85.). Ein weiterer Fernversuch von Salim Khelifi parierte Sandhausens Keeper dann souverän (87.), bevor die Partie mit einem verdienten Auswärtserfolg für die Gäste zu Ende ging.
Mannschaft: Gikiewicz - Decarli, Correia, Pfitzner - Boland, Matuschyk (68. Düker), Schönfeld, Ofosu-Ayeh - Zuck (68. Oehrl), Khelifi - Hochscheidt.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.