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Eintracht verliert 1:3 bei Energie Cottbus

2. Fußball-Bundesliga: Löwen bleiben trotz Niederlage Tabellenführer – Tor zum zwischenzeitlichen 1:1 von Kumbela.

Von Elmar von Cramon, 25.11.2012.

Cottbus. Die Serie von Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig ist gerissen. Nach 14 Spielen ohne Niederlage musste sich die Elf von Torsten Lieberknecht Energie Cottbus gestern mit 1:3 (1:2) geschlagen geben.

Die Blau-Gelben bleiben trotzdem Tabellenführer, müssen aber im nächsten Spiel gegen St. Pauli auf Norman Theuerkauf verzichten, der sich kurz vor Schluss eine Gelb-Rote Kartte einhandelte
Die Zuschauer hatten kaum Platz genommen, da zappelte der Ball bereits im Netz: Energie-Torjäger Sanogo nutze eine Unachtsamkeit in der Braunschweiger Hintermannschaft und köpfte bereits nach fünf Minuten zur Führung ein. Die Löwen antworteten prompt: Eine Ecke vion Norman Theuerkauf verlängerte Deniz Dogan zu Domi Kumbela, der Energie-Keeper Kirschbaum überwand.
Der Tabellenvierte hatte in der Folge jedoch mehr vom Spiel und kam zu weiteren Chancen. Ein Kopfball Stiepermanns wurde zur sicheren Beute Davaris (28.), während Dogan eine gefährliche Hereingabe von Banovic klären konnte (30.) Immer wieder brachen die Gastgeber gefährlich über die Flügel durch, und kamen beinahe zum Erfolg: Rippert schob den Ball nur knapp am Tor vorbei (32.). Doch auch die Blau-Gelben versteckten sich nicht. FCE-Keeper Kirschbaum musste bei einer Doppelchance erst gegen Kumbela und dann gegen Kruppke parieren (37.). Kurz vor der Pause verlagerte sich der Brennpunkt wieder gen Eintracht-Tor. Zunächst parierte Davari glänzend gegen Stiepermann, war bei der anschließenden Ecke und dem Kopfball von Börner aber chancenlos.
Die zweite Halbzeit suchte Eintracht den Weg nach vorne: Zunächst traf Boland nach einer Maßflanke von Bohl den Pfosten, bevor Marc Pfitzner den Energie-Schlussmann Sekunden später zu einer erneuten Glanzparade zwang (48.) und das Tor kurz darauf nur knapp verfehlte (51.). Torsten Lieberknecht versuchte mit den Einwechslungen von Chengdong Zhang und Pierre Merkel die Offensive zu beleben doch mehr als eine Kopfballchance durch Bicakcic (72.) sprang nicht heraus. Energie verwaltete den Vorsprung clever und sorgte mit einem Traumtor für die Entscheidung: Sanogo legte den Ball per Kopf auf Brinkmann ab, der aus 25 Metern per Direktabnahme traf. Eintracht erarbeitete sich zwar noch eine Chance durch Boland (85.), musste den Platz aber letztlich als Verlierer verlassen.
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