Anzeige

Eintracht verliert 0:2 in Freiburg

Konnte Freiburgs Torhüter Oliver Baumann nicht überwinden: Ermin Bicakcic (l.). Foto: Hübner

1. Fußball-Bundesliga: Eigentor von Damir Vrancic zum 0:1 – Domi Kumbela verletzt.

Von Elmar von Cramon, 12.04.2014.

Braunschweig. Im Kampf um den Klassenerhalt mussten Eintrachts Erstligafußballer gestern einen empfindlichen Rückschlag einstecken: Beim SC Freiburg unterlagen sie mit 0:2 (0:1), nachdem sie zu keinem Zeitpunkt an die in den vergangenen Wochen gezeigten Leistungen anknüpfen konnten.

Auch wenn die Treffer für die Hausherren glücklich fielen, zeigten sie sich dennoch über weite Strecken als das überlegene Team. Eintracht fasste erst gegen Ende der Partie den Mut zu klaren Offensivaktionen. Trotz der schwachen Vorstellung sind die Chancen auf den Klassenerhalt nach wie vor gegeben, da im Tabellenkeller nur dem VfB Stuttgart ein Teilerfolg gelang.
Beide Teams versuchten, über den Kampf ins Spiel zu finden, doch ehe sich die Blau-Gelben versahen, liefen sie einem Rückstand hinterher: Nach einem Freistoß stiegen Marcel Correia und Damir Vrancic am kurzen Pfosten zum Kopfball hoch, dabei verlängerte der Bosnier den Ball unglücklich ins eigene Tor. Die Freiburger zeigten sich danach griffiger und entschlossen, die Punkte in der Heimat zu behalten. Während der Kopfball von Karim Guedé noch deutlich über das Tor flog, wurde es bei der nächsten Chance wesentlich knapper: Christian Günter setzte zum Solo durch die Eintracht-Abwehr an, scheiterte aber am glänzend reagierenden Daniel Davari (24.).
Neben dem Gegentor und der fünften Gelben Karte von Ermin Bicakci mussten die Blau-Gelben dann den dritten Rückschlag verkraften: Torjäger Domi Kumbela ging mit Adduktorenproblemen raus (26.) und Kapitän Dennis Kruppke kam an alter Wirkungsstätte zum Einsatz. Nach einer halben Stunde konnten die Blau-Gelben dann wenigstens die ersten Torschüsse verzeichnen, doch Benjamin Kessel (30.) und Havard Nielsen (34.) verfehlten den Freiburger Kasten deutlich. In der Nachspielzeit leitete ein Ballverlust von Correia einen Konter ein, doch Guedé und Klaus schlugen aus der Situation kein Kapital.
Direkt nach Wiederanpfiff hatte Eintracht dann Pech: Ken Reichel passte zu Freiburgs Julian Schuster, dessen Distanzschuss Bicakcic unhaltbar für Davari abfälschte und so für die Vorentscheidung sorgte.
Erst danach wurde Eintracht wieder gefährlich: Kruppke zirkelte einen Freistoß um die Mauer, der Ball streifte jedoch nur den Pfosten (60.). Auch auf der Gegenseite rettete das Aluminium, als Admir Mehmedi nach einem Solo die Latte traf (63.). Anschließend stand wieder Davari im Blickpunkt: Zunächst rettete er gegen Jonathan Schmid (66.), anschließend nach einem erneuten Mehmedi-Solo (73.). SC-Keeper Oliver Baumann durfte sich ebenfalls auszeichnen und verhinderte nach einem Bicakcic-Kopfball den Anschlusstreffer (75.). Erneut wurde es für Davari brenzlig, doch sowohl den langgezogenen Freistoß von Schmid (77.) als auch den Kopfball von Matthias Ginter (78.) konnte der scheidende Torwart parieren.
Eintracht traute sich nun mehr zu. Der eingewechselte Karim Bellarabi schoss nach einem Konter aber links vorbei (78.), Havard Nielsen scheiterte zweimal aus kurzer Distanz (83./85.). In der Nachspielzeit rettete Davari mit einer Glanztat gegen Schmid, sodass es so beim 0:2 blieb.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.