Anzeige

Eintracht und Wolfpack kooperieren

Die Kooperationspartner: (von links) Rainer Cech, Hanna Ballhaus, Bernd Uster, Mareike Flack-Schmerbeck, Bernd Rosemeyer, Jörg Schnake und Pierre Hohn. Foto: Susanne Hübner

Basketball: Damen-Zweitligisten wollen zur bundesweiten Adresse für junge Talente werden.

Von Jonas Dräger, 16.06.2015.

Braunschweig. Große Pläne haben Braunschweig und Wolfenbüttel für den Mädchen- und Damenbasketball der Region. Nachdem sich beide Teams in den vergangenen Jahren heiße Duelle lieferten, will man nun als Partner erfolgreich sein.

„Wir wollen Energien bündeln und uns im Nachwuchsbereich zu einem führenden Standort für Basketball entwickeln“, betonte Wolfpack-Manager Bernd Rosemeyer. Fusionieren werden Eintracht und die Wolfenbüttler allerdings nicht. Beide Teams sollen weiterhin am Punktspielbetrieb in der 2. Bundesliga teilnehmen. Langfristig soll ein Team in der Bundesliga spielen. „Wir haben noch keine Entscheidung getroffen, wer künftig in Liga eins, und wer in Liga zwei spielt. Allerdings hat sich Eintracht mit der Situation des Ausbildungsvereins bisher sehr zufrieden gezeigt“, sagte Sportdirektorin Hanna Ballhaus und deutete somit an, dass vermutlich Wolfenbüttel den Schritt Richtung 1. Bundesliga gehen soll.
„Wir brauchen dieses Treppenkonzept, um zukünftig Talente mit Doppellizenz spielen zu lassen“, erläuterte Ballhaus weiter. So könnten die Nachwuchsspielerinnen sowohl für das Wolfpack als auch für die Eintracht auflaufen. Das ist aber erst möglich, wenn eines der beiden Teams erstklassig spielt.
Aktuell spielen bereits sieben Jugend-Nationalspielerinnen in der Region. Ohne ein Spitzenteam werden diese allerdings schwer in der Region zu halten sein. Ein Aufstieg der Wolfenbüttler ist somit Pflicht. Allerdings sieht Ballhaus der kommenden Saison noch mit Skepsis entgegen. Speziell die Konkurrenz aus Hannover sei stark.
Nicht ganz einfach dürfte bei der Kooperation die zukünftige Aufteilung von Sponsoren und potenziellen Talenten sein. Beide Vereine lobten daher noch mal ausdrücklich die bisherige harmonische Zusammenarbeit, die auch weiterhin Bestand haben soll.
Eintrachts Basketballerinnen gaben noch eine neue Personalie bekannt. Mit Pierre Hohn steht ein neuer Coach an der Seitenlinie, der bereits als Co-Trainer für die U15-Nationalmannschaft tätig war. Der bisherige Trainer Andreas Hundt tritt aus familiären Gründen kürzer.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.