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Eintracht und KSC teilen sich die Punkte

2. Fußball-Bundesliga: 18 000 Zuschauer sehen bei winterlichen Temperaturen keine Tore – Kumbela verschießt Elfmeter.

Von Elmar von Cramon, 12.02.2012

Braunschweig. Im ersten Heimspiel 2012 musste sich Fußball-Zweitligist Eintracht mit einer Punkteteilung begnügen. Durch das torlose Remis gegen den Karlsruher SC gelang der Lieberknecht-Elf aber immerhin der Sprung über die 30-Punkte-Marke.

Bei eisigen Temperaturen fand Eintracht zunächst besser ins Spiel und kam durch Domi Kumbelas Schussversuch zur ersten Gelegenheit. Kurz darauf konnte die KSC-Abwehr eine Flanke von Julius Reinhardt nur mühsam entschärfen (9.), bevor auch die Gäste gefährlich in den Strafraum kamen: Eine Hereingabe von Timm fand Iashvili, doch Ermin Bicakcic verhinderte gegen den Georgier ein wohl sicheres Gegentor (11.). Eintracht zeigte sich unbeeindruckt, hatte aber Pech, dass ein Freistoß von Norman Theuerkauf am Pfosten landete (16.). Nur wenige Minuten später stand Daniel Davari im Blickpunkt: Aus nur zwei Metern scheiterte KSC-Verteidiger Soumaré am glänzend reagierenden Eintracht-Keeper (23.).
Die Gäste zeigten sich weiter mutig und spielten sich erneut eine Riesenchance: Einen schwierigen Aufsetzer von Groß konnte Davari nur abklatschen, Staffeldt jagte den Ball dann aber aus der Nahdistanz in die Wolken (30.). Ein Solo von Mirko Boland (33.) war ebenso nicht von Erfolg gekrönt, für den KSC vergab Groß die letzte Gelegenheit vor dem Seitenwechsel (43.).
Nach Wiederanpfiff agierte Eintracht zielstrebiger: Kumbela flankte mustergültig in den Strafraum, doch Reinhardt scheiterte per Flugkopfball an KSC-Keeper Orlishausen (54.). Dann rempelte Soumaré im Strafraum Boland um, doch Kumbela scheiterte mit dem Strafstoß an Orlishausen (56.). Eintracht drückte weiter, hatte aber erneut Pech: Erst landete Ken Reichels Distanzkracher knapp neben dem Kasten (65.), kurz darauf verfehlte Vrancic das Gästetor per Flugkopfball (66.). In der Schlussphase wurde es in den Strafräumen nochmals interessant: Marc Pfitzner bediente Kumbela mustergültig, doch der Kongolese zögerte viel zu lange und wurde schließlich vom Ball getrennt (83.). Im Gegenzug rettete Davari gegen Müller (84.) und entschärfte im Anschluss die flache Hereingabe von Iashvili (85.). Letztlich blieb es beim insgesamt gerechten Remis.
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