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Eintracht tritt beim Nordcup an

Fußball: Vorbereitungsturnier in Hamburg – Spiel am Sonnabend gegen den HSV.

Von Elmar von Cramon, 10.07.2013

Braunschweig. Am kommenden Wochenende steht für Fußball-Erstligist Eintracht Braunschweig das erste große Highlight der Vorbereitung an: Die Elf von Torsten Lieberknecht bestreitet gemeinsam mit den Bundesliga-Konkurrenten HSV und VfL Wolfsburg sowie dem dänischen Erstligisten FC Kopenhagen den Nordcup.

In der Hamburger Imtech-Arena tritt am Sonnabend um 14 Uhr zunächst der VfL Wolfsburg gegen den FC Kopenhagen an, bevor es um 16 Uhr zur Begegnung zwischen den „Löwen“ und Gastgeber Hamburger SV kommt. Die beiden unterlegenen Teams bestreiten am Sonntag um 15.30 Uhr das Spiel um den dritten Platz, bevor um 17.30 Uhr das Finale beginnt. „Es ist eine Ehre für uns, an einem so hochkarätig besetzten Turnier teilnehmen zu dürfen“, freut sich Marc Arnold auf die beiden Partien am Wochenende.
Zuvor hatte sich Eintracht am vergangenen Sonntag 0:0 vom dänischen Erstligisten Aalborg BK getrennt: „Das war ein guter Test gegen einen ordentlichen Gegner, wobei der Schwerpunkt auf der Defensive lag“, zeigt sich der sportliche Leiter der Blau-Gelben zufrieden mit der Tatsache, dass die Mannschaft ohne Gegentreffer blieb und „die taktischen Vorgaben des Trainers umgesetzt wurden“.
Wie gegen Aalborg sollen jedoch auch an diesem Wochenende in erster Linie taktische und personelle Varianten ausprobiert werden, außerdem sieht der Spielmodus Halbzeiten von je 30 Minuten und sofortiges Elfmeterschießen bei Remis nach 60 Minuten vor: „Alle Teams stecken mitten in der Vorbereitung, es ist noch zu früh, um Rückschlüsse auf den Saisonstart zu ziehen“, sagt Arnold.
Ein kleines Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Orhan Ademi, der zuletzt pausieren musste, sowie von Torsten Oehrl, den Leistenbeschwerden plagen. Domi Kumbela absolviert weiterhin Laufeinheiten mit Reha- und Athletikcoach Jürgen Rische und wird sein Individualprogramm auch im kommende Woche beginnenden Trainingslager fortführen. Wieder mit dabei ist Omar Elabdellaoui, der nach seiner Teilnahme an der U21-EM in Israel noch ein paar zusätzliche Tage Sonderurlaub gewährt bekommen hatte.
Ob Eintracht Liban Abdi (Sporting Olhanense/Portugal) verpflichtet, ist laut Arnold auch noch nicht entschieden: „Wir werden zuerst für uns selbst sehen, ob er infrage kommt, und dann alles Weitere klären“, meint der 42-Jährige auch im Hinblick auf die noch offene Frage, ob eine Ablösesumme gezahlt werden muss. Der Norweger hatte erklärt, aufgrund ausbleibender Gehaltszahlungen von Olhananse vertragsfrei zu sein.
Zu Wochenbeginn wurde Daniel Halfar (1860 München) als weiterer Eintracht-Neuzugang ins Gespräch gebracht. Aufgrund des Überangebotes an Mittelfeldspielern erschien der Transfer allerdings von vornherein unwahrscheinlich und hat sich durch Halfars Wechsel zum 1. FC Köln in jedem Fall erledigt.
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