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Eintracht: Torloser Test bei Minusgraden

2. Fußball-Bundesliga: Bei den Blau-Gelben feierte Winterneuzugang Omar Elabdellaoui sein Debüt gegen Union Berlin.

Von Elmar von Cramon, 27.01.2013.


Braunschweig. Mit einem torlosen Unentschieden endete gestern das Fußball-Testspiel zwischen Eintracht und Ligakonkurrent Union Berlin.

Beide Teams zeigten sich vor 1850 Zuschauern im Eintracht-Stadion bemüht, hatten aber mit eisigen Witterungsverhältnissen und einem schwer zu bespielenden Untergrund zu kämpfen.
Bei den Blau-Gelben feierte Winterneuzugang Omar Elabdellaoui sein Debüt im rechten Mittelfeld und beschwor mit seiner Flanke erstmals Gefahr im Strafraum der Berliner herauf (4.). Nachdem Mirko Boland per Fallrückzieher an Union-Keeper Haas gescheitert war (7.), wagten sich auch die Berliner nach vorn. Parensens Kopfball flog jedoch über den Kasten der Hausherren (12.). Auch Deniz Dogan versuchte sich auf der Gegenseite per Kopf, zielte aber neben das Tor (14.).
Die Gäste zeigten sich vornehmlich über außen gefährlich, häufig erfolgten die Anspiele aber zu unpräzise. Nach einer Flanke von Kopplin prüfte Jopek Eintracht-Keeper Daniel Davari per Kopf (26.), während Ermin Bicakcic nach einem gefährlichen Mattuschka-Pass an der Strafraumgrenze auf dem Posten war (33.).
Vor der Pause kam Eintracht durch Dogan (40.) und Bicakcic (41.) zu zwei weiteren Kopfballchancen, letztlich fehlte aber das Glück im Abschluss. Die letzte Gästechance vor dem Wechsel vereitelte Ken Reichel, der sich in eine Direktabnahme von Union-Neuzugang Özbek warf (41.)
Nach der Pause bot sich den Braunschweigern die erste Gelegenheit zur Führung, doch Orhan Ademi schloss nach einem Ballgewinn an der Strafraumgrenze etwas zu überhastet ab (48.). Langsam wurden die Angriffsbemühungen auf beiden Seiten jedoch präziser, sowohl Domi Kumbela (50./Direktabnahme) als auch Union-Angreifer Nemec (53.) verfehlten das Tor nur knapp.
Nachdem Torsten Lieberknecht nach 60 Minuten sieben Akteure ausgewechselt hatte, zogen die Blau-Gelben das Spiel endgültig an sich. Die eingewechselten Raffael Korte (66./Lupfer über das Tor) und Pierre Merkel (72./Kopfball) konnten die sich ihnen bietenden Gelegenheiten aber nicht nutzen. Glück hatten die Berliner, dass Abwehrspieler Puncec zunächst eine Direktabnahme von Gianluca Korte (72.) blocken konnte und anschließend auch gegen Merkel einen erfolgreichen Torabschluss vereitelte (74.). Zwar bemühten sich die Löwen bis zum Schlusspfiff, die Partie zu ihren Gunsten zu entscheiden, konnten die mittlerweile tiefstehenden Berliner Defensive aber nicht mehr überwinden.
Eintracht: Davari (46. Petkovic) - Reichel, Dogan, Bicakcic (60. Henn), Kessel (46. Bohl) - Theuerkauf (60. Pfitzner) - Petersch (60. G. Korte), Boland (60. Vrancic), Elabdellaoui (60. R. Korte) - Ademi (60. Zhang), Kumbela (60. Merkel).
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