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Eintracht testet heute im Trainingslager gegen Herxheim

Im Vorwärtsgang: Eintrachts Jan Hochscheidt im Testspiel gegen Magdeburg. Foto: Hübner

2. Fußball-Bundesliga: Marc Arnold dementiert Interesse an Samuel Adegbenro – Patrick Schönfeld droht längere Pause.

Von Elmar von Cramon, 07.07.2017.

Braunschweig. Mit drei Siegen sind Eintrachts Zweitliga-Fußballer furios in die erste Vorbereitungswoche auf die neue Saison gestartet.
Dieser Schwung soll nun auch mit ins Trainingslager im pfälzischen Herxheim genommen werden. Dort treten die Löwen heute um 18 Uhr gegen den lokalen Vertreter SV Viktoria an, bevor in der kommenden Woche Duelle mit Waldhof Mannheim und dem Karlsruher SC auf dem Programm stehen.

„Siege in der Vorbereitung bringen Selbstvertrauen“, freut sich Marc Arnold über den jüngsten Testspielerfolg gegen den 1. FC Magdeburg, der gegen die Blau-Gelben überraschend hoch mit 1:6 unterlag.
„Das Ergebnis sieht nach einer deutlicheren Angelegenheit aus, als es letztlich war. Trotzdem können wir mit einem Sieg gegen einen Drittligisten, der schon weiter als wir in der Vorbereitung ist, sehr zufrieden sein“, findet der 46-Jährige.
Nun soll in Herxheim nahe Karlsruhe der weitere Feinschliff erfolgen. Zunächst stellen sich die Blau-Gelben heute beim örtlichen Landesligisten vor, während es am Dienstag zum Vergleich mit der Regionalliga-Mannschaft von Waldhof Mannheim kommt und die Lieberknecht-Elf am kommenden Wochenende von Zweitligaabsteiger Karlsruhe herausgefordert wird.
„Die Partie gegen Herxheim ist eher ein Aufgalopp, danach erwarten uns mit Waldhof und dem KSC zwei richtig gute Tests. Für uns ist es wichtig, die kurze Vorbereitung effektiv zu nutzen, jeder Spieler soll die Chance bekommen, sich zu zeigen“, so der sportliche Leiter der Löwen. Arnold ist außerdem weiterhin auf der Suche nach einem dritten Keeper und einem Offensivakteur.
Dieser wird aber nicht Samuel Adegbenro heißen. „Bei uns ist er kein Thema“, dementiert Arnold ein Interesse am nigerianischen Offensivmann.
Der ehemalige Teamkollege von Eintracht-Stürmer Suleiman Abdullahi bei Viking Stavanger wird bereits seit Wochen bei verschiedenen Klubs im In- und Ausland gehandelt und verkündete selbst, dass ihn sein Weg „wahrscheinlich nach Deutschland, Frankreich oder Spanien“ führen wird.
Die Verantwortlichen des norwegischen Erstligaklubs machen derweil deutlich, dass sie auf ein möglichst hoch dotiertes Ablöseangebot eingehen wollen, sodass ein kolportiertes Eintracht-Interesse möglicherweise dazu dient, seinen Preis nach oben zu treiben.
Aus der Tatsache, dass der Spieler den Löwen bekannt ist, macht Arnold keinen Hehl, was aber auch mit der Verpflichtung Abdullahis zusammenhängt: „Wir kennen den Spieler, weil er uns bei der Beobachtung von Manni ebenfalls aufgefallen ist.“
Suleiman Abdullahi hat unterdessen erneut mit Verletzungspech zu kämpfen, wird aber wegen einer Fleischwunde deutlich kürzer fehlen, als nach seiner Meniskus-OP, die er im vergangenen Jahr während der Vorbereitung erlitten hatte.
Auch Julius Biada (Prellung) und Saulo Decarli (Knochenhautentzündung) werden den Löwen nicht über einen längeren Zeitraum fehlen.
Anders sieht die Sache bei Patrick Schönfeld aus. Den Mittelfeldmann plagt eine Viruserkrankung, die ihn mit Erschöpfungszuständen kämpfen lässt. „Diese Problematik trat schon während der vergangenen Saison auf und besserte sich auch in der Sommerpause nicht. Wir wollen Patsche nun gründlich durchchecken, deshalb kann er nicht mit ins Trainingslager fahren“, bedauert Arnold den Ausfall des Mittelfeldspielers.
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