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Eintracht testet gegen Werder

Viel Kampf, aber keine Tore: Eintrachts Joseph Baffo im Duell mit Rubin Okotie (1860). Foto: SH

Fußball: Arnold: „Akku in vor der Winterpause noch mal aufladen“ – Sechs Akteure fehlen.

Von Elmar von Cramon, 10.11.2015.

Braunschweig. Zum dritten Mal innerhalb von zwei Monaten steht für Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig eine Länderspielpause an. Nach dem 0:0 gegen 1860 München nutzen die Löwen das punktspielfreie Wochenende und bestreiten am Freitag (Anstoß 17.30 Uhr) ein Testspiel gegen Erstligist Werder Bremen auf Platz elf des Weser-Stadions.

Die turnusmäßige Pause kommt dem Tabellenvierten diesmal auch aufgrund der Mehrbelastung durch die DFB-Pokalspiele relativ gelegen: „Die verletzten Spieler bekommen Zeit, an ihrer Rückkehr zu arbeiten. Für die anderen Spieler ist es ein guter Zeitpunkt, um den Akku vor der Winterpause noch mal aufzuladen“, findet Marc Arnold.
Neben den Führungsspielern Marcel Correia und Mirko Boland war zuvor auch Maximilian Sauer (Muskelfaserriss) für das Löwenduell gegen 1860 ausgefallen. Mit dem Punkt im eigenen Stadion war der sportliche Leiter unterdessen zufrieden: „Die erste Hälfte ging an uns , in der zweiten Halbzeit hatte 1860, wenn auch mit Abstrichen, Vorteile. Man hat durchaus gesehen, dass der Trainerwechsel beim Gegner langsam seine Wirkung entfaltet.“
Unterm Strich steht für die Löwen, die derzeit vier Punkte Rückstand zu den Teams auf den ersten drei Tabellenplätzen haben, nach 14 Spieltagen eine respektable Bilanz zu Buche: Zusammen mit dem FC St. Pauli und dem FC Heidenheim kassierten die Löwen nur jeweils elf Treffer, auch der Spitzenwert von acht Spielen ohne Gegentor kann sich sehen lassen. Im Angriff gehören die Blau-Gelben mit 22 Treffern ebenfalls zur Spitzengruppe der offensivstärksten Teams: „Wir sind bislang absolut zufrieden. Nach einem Umbau im Sommer und dem Abschied vieler erfahrener Kräfte spielen wir mit einer deutlich verjüngten Mannschaft eine sehr gute Rolle.“
Schade findet Arnold jedoch, dass einzelne Spieler in der Bewertung zu schlecht wegkommen. So hagelte es am vergangenen Sonntag Pfiffe, als Orhan Ademi für Emil Berggreen das Feld betrat. Auch Adam Matuschyk musste sich in der laufenden Saison bereits Pfiffe gefallen lassen: „Egal wie die Pfiffe letztlich gemeint sind, ist es für die beteiligten Spieler immer unglücklich. Mancher wird schnell in eine Schublade gesteckt, aus der er dann schwierig wieder herauskommt, egal welche Leistung er zeigt. Wir sind sowohl bei Adam als auch bei Orhan aber zufrieden mit ihrer Entwicklung.“
Noch gedulden muss sich unterdessen Mads Hvilsom, der gegen 1860 erneut nicht zum Kader zählte: „Charakterlich ist Mads top, befindet sich aber nach wie vor in einem Anpassungsprozess. Neben schwankenden Trainingsleistungen hat er damit zu kämpfen, dass sich im Sturm vier Spieler um eine Position streiten“, erläutert der 45-Jährige.
In den bisherigen Testpartien hatte sich der Däne jedoch torhungrig gezeigt und dürfte auch gegen Werder erneut zum Einsatz kommen. Der Test gegen die Grün-Weißen dient für die Braunschweiger auch als Vorbereitung auf das Pokalmatch gegen den VfB Stuttgart Mitte Dezember: „Die Partie ist durchaus als Vorgriff für das Pokalspiel zu sehen. Die Spieler können sich auf diese Weise auf die Unterschiede zur Bundesliga in Sachen Tempo und Passgenauigkeit einstellen“, so Arnold.
Fehlen werden neben den Verletzten auch die zu Länderspielen nominierten Salim Khelifi, Phil-Ofosu-Ayeh und Gerrit Holtmann.
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