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Eintracht testet gegen Spitzenteams

Erzielte einen Treffer im Testspiel gegen den BSC Acosta: Eintracht-Spieler Hendrick Zuck. Foto: Susanne Hübner

2. Fußball-Bundesliga: Lieberknecht Elf trifft im Trainingslager auf Donezk – Nielsen-Verpflichtung wohl vom Tisch.

Von Elmar von Cramon, 30.06.2015.

Braunschweig. Am gestrigen Vormittag machten sich Eintrachts Zweitliga-Fußballer auf den Weg ins Trainingslager: Über München ging es nach Mittersill, wo die Mannschaft für acht Tage ihr Trainingsquartier bezog und morgen zum ersten von drei Testspielen gegen die ukrainische Spitzenmannschaft Schachtar Donezk (Anstoß 18 Uhr) antreten wird. Kurzfristig abgesagt wurde zuvor der vierte Test gegen Skenderbeu Korce aus Albanien.

„Die Spiele im Trainingslager stellen eine sehr gute Standortbestimmung dar. Die Gegner versprechen ein hohes Niveau, auf dem die Spieler gefordert sind, die Vorgaben des Trainers umzusetzen“, erklärt Marc Arnold im Hinblick auf die drei Hochkaräter. Neben Donezk treffen die Löwen mit Dynamo Kiew auf den aktuellen ukrainischen Meister und außerdem auf Rubin Kasan, dem letztjährigen Tabellenfünften der russischen Premjer-Liga.
Doch nicht nur die sportlichen Aspekte, sondern auch das Teambuilding sollen im Trainingslager nicht zu kurz kommen: „Das stand in Haßloch ja bereits auf dem Programm, nun noch mal über einen etwas längeren Zeitraum“, so der sportliche Leiter, der zufrieden mit der Art und Weise ist, wie sich die Neuzugänge Adam Matuschyk, Patrick Schönfeld, Phil Ofosu-Ayeh und Jasmin Fejzic bisher im Kreis der Mannschaft präsentieren. Auch Orhan Ademi, Damir Vrancic und Salim Khelifi, die in der vergangenen Spielzeit keinen guten Lauf hatten, erhielten ein Lob: „Sie geben Gas und bieten sich dem Trainer als Optionen an.“
Gesucht werden noch zwei Verstärkungen, eine in der Defensive, die andere im Sturm. Noch immer ist der Name Havard Nielsen ein Thema, doch Arnold macht deutlich, dass er nach aktuellem Stand keinen Anlass sieht, vom Verbleib des Norwegers bei den Blau-Gelben auszugehen: „Er möchte abwarten und anscheinend noch irgendwo in der Bundesliga unterkommen. Ich kann es mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass er kommende Saison bei uns spielt“, so der 44-Jährige. Der Norweger hatte bislang kein klares Bekenntnis zu Eintracht abgegeben und war bis vor zwei Wochen noch mit seinem Nationalteam unterwegs.
Eine Zukunft in Salzburg erscheint fraglich, da die Österreicher wie gewohnt hochkarätig eingekauft haben, und der 21-Jährige sich aufgrund des frühen Saisonstarts in der Alpenrepublik am 18. Juli wohl erst mal hinten anstellen müsste.
Sicher zurückkehren wird Emil Berggreen: Durch ein 1:4 gegen Schweden schied der 22-Jährige bei der U21-EM mit dem dänischen Team aus. Durch die „verlängerte“ Saison erhält Berggreen ein paar weitere Tage Verschnaufpause und wird am 9. Juli in Braunschweig zurückerwartet. Mit einem Schmunzeln reagierte Arnold auf ein kolportiertes Interesse des Hamburger SV an Berggreen, die den Dänen laut mehrerer Medien intensiv „gescoutet“ hätten: „Von solchen Meldungen gibt es zu viele, um sie alle zu kommentieren. Emil wird natürlich bei uns bleiben“, stellt er klar, dass es sich um eine „Luftnummer“ handelt.
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