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Eintracht-Test gegen spanische Profis

Fußball: Sonnabend Spiel im Trainingslager.

Von Elmar von Cramon, 11.01.2012

Braunschweig. Mit Greuther Fürth und dem SC Paderborn treten nur zwei Mannschaften aus den oberen Tabellenregionen in der Restrückrunde in Braunschweig an: „Wir werden es zu Hause mit destruktiv auftretenden Gegnern zu tun bekommen“, weiß Torsten Lieberknecht und will deshalb in Oliva die Grundlagen schaffen, um dafür gewappnet zu sein. Dementsprechend testen die Braunschweiger im Trainingslager gegen gutklassige Mannschaften.

Der Sonnabend-Gegner, eine Auswahl vertragsloser spanischer Profis, ist laut Lieberknecht durchaus mit hochwertigen Akteuren besetzt: „Es sind einige dabei, die bereits für Real oder Atletico Madrid gespielt haben, andere haben in verschiedenen Klubs in den ersten beiden spanischen Profiligen Erfahrung gesammelt.“
Mit Europaleague-Teilnehmer Wisla Krakau wird sich ein weiterer starke Gegner mit den Blau-Gelben messen. Der aktuelle Tabellensechste der polnischen Ekstraklasa hatte sich in der Zwischenrunde gegen Odense BK und den FC Fulham durchgesetzt und trifft im Achtelfinale auf Standard Lüttich. Mit dem Kroaten Gordan Bunoza steht zudem ein Akteur im Kader der Polen, an dessen Verpflichtung vor einigen Jahren auch Eintracht interessiert gewesen ist: „Das wird ein hochinteressantes Spiel“, freut sich der Eintracht-Trainer auf die beiden Vergleiche.
Er macht sich aber gleichzeitig Sorgen um das Wetter daheim: „Ich hoffe, dass es keinen Frost gibt. Denn wenn die regengetränkten Plätze am Stadion gefrieren, könnten wir nach unserer Rückkehr Probleme bekommen, weil wir keinen Kunstrasen besitzen.“ Zwar befindet sich auf dem Stadiongelände ein solcher, dieser scheidet laut Lieberknecht aber wegen Verletzungsgefahr als Alternative aus: „Er ist für Hockey vorgesehen, mit fußballspezifischen Schuhen kann man jedoch leicht am Untergrund hängen bleiben.“
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