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Eintracht: Solider 1:0-Arbeitssieg gegen Kaiserslauterer Beton

Gemeinsamer Torjubel: Nik Omladic (r.) freut sich nach dem 1:0 mit Quirin Moll. Foto: Hübner

2. Fußball-Bundesliga: Löwen bauen Tabellenführung aus – Sonntag gegen Greuther Fürth.

Von Elmar von Cramon, 18.10.2016.

Braunschweig. Mit 1:0 besiegten Eintrachts Zweitliga-Fußballer am Montagabend vor 20 719 Zuschauern den 1. FC Kaiserslautern und bauten damit ihren Vorsprung in der Tabelle auf vier Zähler aus.
Gegen die äußerst defensiv auftretenden Gäste fand Nik Omladic schon zu Beginn die Lücke und schoss seine Mannschaft nach 18 Minuten in Front. Die ersatzgeschwächten Pfälzer konnten die blau-gelbe Defensive zu keinem Zeitpunkt ernsthaft gefährden, sodass die Löwen als verdienter Sieger den Platz verließen.
Am Sonntag tritt die Lieberknecht-Elf erneut vor heimischer Kulisse an, Gegner ist dann die Mannschaft der SpVgg Greuther Fürth.

„Ich kann wenig Negatives sagen, wir haben immer wieder Druck ausgeübt und gute Rhythmuswechsel im Spiel gehabt, obwohl es schwierig war, das 5-4-1 der Lauterer auszuspielen“, lobt Torsten Lieberknecht sein Team am Tag nach der Partie.
Der Auftritt der Pfälzer erinnerte ihn an das DFB-Pokalmatch seiner eigenen Mannschaft beim FC Bayern im Frühjahr 2015, als dem Rekordmeister beim 2:0-Erfolg erst ein direkt verwandelter Freistoß von David Alaba zur Führung verhalf: „Gegen eine gute Fünferkette ist es enorm schwer, aus dem Spiel heraus ein Tor zu erzielen.“
Dennoch ging die Taktik des FCK am Montag gerade einmal 18 Minuten gut: Dann lief Nik Omladic zum Freistoß an und versenkte den Ball unhaltbar für FCK-Keeper Julian Pollersbeck im Netz. Der Führungstreffer gab dem Lieberknecht-Team Sicherheit, allerdings hatte die Defensive gegen meist harmlose „Rote Teufel“ aber auch kaum gefährliche Situationen zu überstehen. Der einzige Vorwurf an das Löwenteam hätte mangelnde Chancenverwertung lauten können, soweit möchte der Eintracht-Coach aber nicht gehen: „Klar wollten wir nachlegen, Chancen waren da. Andererseits sind wir nicht kopflos geworden und haben defensiv wie offensiv Kompaktheit an den Tag gelegt.“
Sehr zufrieden zeigte sich der Coach mit seinem Torschützen Nik Omladic: „Bei ihm ist alles eine Frage von Zeit und Geduld gewesen, die man bei Spielern aus dem Ausland braucht. Nach einer starken Vorbereitung hat er gezeigt, dass er komplett bei uns angekommen ist.“
Unter der Woche hatte der 43-Jährige seinen Schützling in die Pflicht genommen, nach seinem zweiten Länderspiel für Slowenien auch im Eintracht-Trikot zu glänzen, was für Lieberknecht vor allem eine Charaktersache war: „Es ist für einen unserer Spieler nicht alltäglich, in der WM-Qualifikation gegen England aufzulaufen. Nik ist schon so ein ’Filou‘, bei dem der Kopf immer fokussiert bleiben muss.“
Den Charaktertest hat Omladic in dieser Saison bislang hervorragend bestanden: Schon nach neun Spielen stehen für den 27-Jährigen zwei Tore und vier Assists zu Buche. Zuvor hatte er für zwei Tore und drei Vorlagen im blau-gelben Dress 40 Partien benötigt.
Nun steht für Eintracht am Sonntag gegen Fürth erneut eine Heimaufgabe an. Dabei winkt die Aussicht auf den sechsten Erfolg im sechsten Heimspiel. „Das wird spannend“, weiß Lieberknecht, der die Franken nicht unterschätzen will: „Sie haben sich vor der Saison mehr erhofft und wollen nach zwei Niederlagen eine Wende herbeiführen. Fußballerisch gehören sie zu den besten Teams der Liga, haben allerdings mit Leistungsschwankungen zu kämpfen.“
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