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Eintracht siegt souverän

3. Fußball-Liga: Erfolgshungrige „Löwen“ bezwingen Offenbach mit 2:1.

Von Elmar von Cramon, 24.04.2011.

Braunschweig. Mit 2:1 besiegten Eintrachts Drittliga-Fußballer gestern die Offenbacher Kickers. Die Blau-Gelben präsentierten sich spielstark und erfolgshungrig und hätten gegen die Hessen auch deutlicher gewinnen können.

Nach zehn Minuten wurde es erstmals gefährlich für OFC-Keeper Wulnikowski, als Norman Theuerkauf von der Strafraumgrenze abzog, die OFC-Defensive den Schuss aber erfolgreich abblocken konnte.
Eintracht intensivierte in der Folge das Spiel über die Flügel und kam nach 20 Minuten zum Erfolg: Geburtstagskind Mirko Boland eroberte am Sechzehner-eck den Ball und passte zu Dominick Kumbela, der aus halblinker Position zum 1:0 einschob (19.). Im Gegenzug kamen die Offenbacher zur ersten Torgelegenheit, doch Rathgebers Kopfball war für Marjan Petkovic keine allzu große Herausforderung.
Nach einem schönen Querpass von Mathias Fetsch tauchte Karim Bellarabi frei vor Wulnikowski auf, konnte den OFC-Torhüter aber nicht bezwingen (22.). Riesenglück hatten die Gäste wenige Minuten später, als zunächst ein OFC-Akteur einen mustergültigen Kopfball von Fetsch auf der Linie klären konnte (28.) und Ken Reichels Schussversuch nur knapp am rechten Pfosten vorbeistrich (30.). Auch in der Defensive standen die Blau-Gelben sicher und ließen die Kickers nicht zur Entfaltung kommen, sodass es mit einer hochverdienten Führung in die Pause ging.
Der Start in die zweite Hälfte gelang den Braunschweigern glänzend: Reichel schickte Bellarabi am rechten Flügel, der Wulnikowski mit einem wunderschönen Heber zum 2:0 überwand (47.). Von Offenbach war nicht viel zu sehen, Eintracht drückte weiterhin: Fetsch tauchte frei vor dem Gästetor auf, scheiterte zunächst und kam im Liegen zu einer zweiten Gelegenheit, die ebenso abgewehrt wurde wie Bolands Nachschuss (54.). Nur eine Minute später streifte ein Kopfball von Deniz Dogan das Tor der Gäste, die den Braunschweiger Offensivschwung nun vielfach mit unfairen Mitteln auszubremsen versuchten.
Nach rund einer Stunde bekamen die Offenbacher Oberwasser. Gegen Vunguidicia konnte Petkovic noch retten, war bei Feldhahns Kopfball zum Anschlusstreffer aber machtlos (69.). Ex-Löwe Husterer verfehlte das Tor der Blau-Gelben dann denkbar knapp (80.), während Kumbela im Gegenzug nur das Außennetz traf. Nach einem schönen Zuspiel von Damir Vrancic hatte erneut Fetsch das dritte Eintracht-Tor auf dem Fuß (89.). Kurz vor dem Ende setzte Bellarabi nach einem Dogan-Freistoß den vermeintlichen Schlusspunkt, seinem Treffer wurde wegen einer Abseitsstellung jedoch die Anerkennung verweigert.
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