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Eintracht setzt Erfolgsserie mit deutlichem 3:0 in Frankfurt fort

Zweikampfsieger: Eintrachts Havard Nielsen (l.) schoss zwei Tore in Frankfurt. Foto: Eibner

2. Fußball-Bundesliga: Havard Nielsen (2) und Mushaga Bakenga trafen beim FSV.

Von Elmar von Cramon, 22.11.2014.

Braunschweig. Mit einem dicken Ausrufezeichen haben Eintrachts Zweitliga-Fußballer ihre Erfolgsserie fortgesetzt: Beim FSV Frankfurt nahmen die Löwen gestern beim deutlichen 3:0 (1:0)-Erfolg mit einer konzentrierten Leistung die Punkte mit.

Durch den vierten Punktspielsieg in Folge festigte die Mannschaft von Torsten Lieberknecht ihren Platz im Verfolgerfeld der Tabellenspitze.
Die Braunschweiger legten einen Traumstart hin und gingen bereits nach 27(!) Sekunden in Führung: Hendrick Zuck schlug den Ball in den Lauf von Havard Nielsen, der FSV-Keeper Patric Klandt überlupfte und aus spitzem Winkel zum 1:0 vollendete.
Der Schock saß den Gastgebern zunächst tief in den Gliedern, und nach einem schönen Zuspiel von Raffael Korte verpasste Seung-Woo Ryu das zweite Eintracht-Tor nur knapp (15.). In der Folgeszene war das Glück dann aber aufseiten der Blau-Gelben, als dem regulär erzielten Tor von Zlatko Dedic wegen vermeintlicher Abseitsstellung die Anerkennung verweigert wurde (16.).
Eintracht hatte das Geschehen aber weitestgehend im Griff: Frühes Attackieren ließ die Offensive der Schwarz-Blauen gar nicht erst zur Entfaltung kommen, sodass der zweite Eintracht-Treffer nur eine Frage der Zeit schien: Ein Freistoß von links durch Vegar Hedenstad zwang Klandt Mitte der ersten Hälfte zu einer Glanzparade (23.). Immer wieder luchsten die Blau-Gelben dem FSV bei Angriffsversuchen die Bälle ab, konnten ihrerseits aber keine klaren Torchancen kreieren. Pech hatten die Löwen, als Benjamin Kessel vom bereits verwarnten Tom Beugelsdijk im Strafraum umgerissen wurde, ein Elfmeterpfiff aber ausblieb (35.).
Letztlich konnten die Braunschweiger ihre Überlegenheit aber noch vor der Pause in ein Tor ummünzen: Hedenstads langgezogenen Freistoß köpfte Nielsen von der seitlichen Grenze des Fünfmeterraums aus per Bogenlampe ins rechte Toreck.
Nach dem Wechsel kam es für Eintracht gleich zu Beginn zu einer brenzligen Situation: FSV-Kapitän Manuel Konrad zog aus der Distanz ab, doch Rafal Gikiewicz war mit einer Glanzparade zur Stelle (49.). Für Eintracht besaß Kessel die Möglichkeit zum 3:0, doch sein Schuss nach einer schönen Flanke von Mirko Boland wurde von FSV-Keeper Klandt zur Ecke abgewehrt (54.). Es folgte eine Drangphase der Hausherren, bei denen Joan Oumari per Kopf nach einem Freistoß an Gikiewicz scheiterte (57.) und der Kopfball von Hanno Balitsch am Eintracht-Tor vorbeistrich (58.).
Die Frankfurter probierten, die Schlagzahl weiter zu erhöhen, scheiterten aber immer wieder an den stark verteidigenden Löwen, für die Zuck das Tor per Freistoß nur knapp verfehlte (74.). Ein letztes Aufbäumen der Hessen beschwor abermals Gefahr für das Löwen-Gehäuse herauf: Nach einer Flanke von Engels zögerte der frei stehende Edmond Kapllani jedoch zu lange und wurde schließlich von Hedenstad geblockt (76.). Die anschließende Ecke wurde ebenfalls brandgefährlich, doch Boland klärte den Balitsch-Kopfball auf der Torlinie (77.).
Eintracht hielt auch dieser erneuten Druckphase stand und konterte die Gastgeber nach allen Regeln der Kunst aus: Kruppke bediente Theuerkauf auf links, dessen mustergültige Hereingabe schob der eingewechselte Mushaga Bakenga aus kurzer Distanz zur Entscheidung ein.
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