Anzeige

Eintracht scheitert am SC Freiburg

Fußball: Pokal-Aus der Braunschweiger durch 0:2-Heimniederlage gegen den Erstligisten – Blitztor der Gäste.

Von Elmar von Cramon, 31.10.2012

Braunschweig. Mit 0:2 (0:1) verlor Zweitliga-Tabellenführer Eintracht Braunschweig gestern Abend das Zweitrundenspiel um den DFB-Pokal gegen den SC Freiburg. Der Erstligist präsentierte sich über die gesamte Spielzeit wesentlich abgeklärter als die zuletzt erfolgreichen Hausherren und zog verdient in die nächste Runde ein.

Torsten Lieberknecht hatte seine Mannschaft gleich auf mehreren Positionen gegenüber der Partie gegen Hertha BSC verändert. Neben dem angekündigten Einsatz von Marjan Petkovic im Tor rutschten auch Steffen Bohl, Damir Vrancic, Gianluca Korte und Orhan Ademi in die Startelf.
Die Zuschauer hatten kaum Platz genommen, da zappelte der Ball bereits im Eintracht-Tor: SCF-Angreifer Freis wurde an der Strafraumgrenze nicht entschlossen genug attackiert, passte zu Caligiuri, der aus 16 Metern trocken ins linke Eck vollendete (1.).
Die Hausherren wirkten auch in der Folge im Defensivbereich nicht sattelfest: Zunächst musste Marc Pfitzner eine Hereingabe von Makiadi in höchster Not klären (10.), anschließend zwang Freis Petkovic zu einer Glanzparade (14.). Auch beim Distanzschuss von Caligiuri präsentierte sich Petkovic auf dem Posten, bevor endlich auch blau-gelbe Offensivaktionen gen Freiburger Tor stattfanden: Eine schöne Kombination über Bohl und Ademi landete bei Dennis Kruppke, dessen Schuss SCF-Keeper Baumann zu seiner ersten Parade zwang (25.).
Eintracht versuchte in der Folge zwar weiter Druck zu machen, die sicher stehende Defensivreihe der Breisgauer ließ allerdings wenig zu. Zudem prägten viele Abseitssituationen das Bild. Zwei Distanzschüsse von Damir Vrancic (28.) und Ken Reichel (36.) brachten nichts ein, sodass es für Eintracht mit einem Rückstand in die Pause ging.
Im zweiten Durchgang kamen die Hausherren dann wesentlich schneller zur ersten Offensivaktion, Gianluca Kortes gefährliche Hereingabe klärte die SCF-Abwehr jedoch in höchster Not (51.). Auf der anderen Seite touchierte eine Direktabnahme von Caligiuri die Latte (53.). Auch ein Schuss von Kruse wurde zur sicheren Beute von Petkovic (54.).
Eintracht begann nun, druckvoller zu agieren: Zwei Kopfbälle von Bicakcic flogen über den Freiburger Kasten (58./65.), danach waren klare Möglichkeiten aber erst mal Mangelware. Nachdem Correia verletzungsbedingt ausscheiden musste (71.), kamen die Blau-Gelben durch den eingewechselten Mirko Boland noch zu einer Torchance (78.), kassierten jedoch kurz vor Schluss den zweiten Treffer: Bicakcic störte Schuster im Strafraum nicht konsequent genug, sodass Flum dessen Kopfballverlängerung am langen Pfosten einnicken konnte und die Partie damit entschied (84.).
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.