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Eintracht nutzt Chancen nicht: 0:2 gegen Dynamo Dresden

Lieberknecht-Elf verpasst Heimerfolg - Gäste mit optimaler Chancenverwertung.

Von Elmar von Cramon, 23.10.2011

Braunschweig. Eine ärgerliche Niederlage mussten Eintrachts Zweitligafußballer gestern im Duell der Aufsteiger gegen Dynamo Dresden einstecken. Mit 0:2 (0:1) unterlag die Elf von Torsten Lieberknecht den Sachsen, obwohl sie sich über 90 Minuten ein deutliches Chancenplus herausgearbeitet hatte.

Eintracht begann leicht feldüberlegen und versuchte in der Anfangsphase Akzente zu setzen, doch in der 15. Minute fiel, wie aus dem Nichts, die Gästeführung: Nach einer langen Hereingabe sprang der Ball vor die Füße von Koch, der Daniel Davari aus wenigen Metern überwinden konnte. Kurz zuvor hatte der Eintracht-Schlussmann den Heber von Trojan noch entschärft (11.)
Eintracht steckte nicht auf und versuchte weiterhin den Weg nach vorne und kam zu Chancen: Matthias Henn (24./Kopfball) scheiterte jedoch ebenso wie Mirko Boland, der nach einem schönen Pass von Dennis Kruppke zu lange für den Abschluss brauchte (24.). Kruppkes Kopfball parierte Dynamo-Keeper Hesl mit einem glänzenden Reflex auf der Torlinie (25.) ebenso den Freistoßkracher von Nico Zimmermann (28.).
Nach einem Traumpass von Ken Reichel auf Dominik Kumbela passte der Kongolese in die Mitte, doch Kruppke agierte im Strafraum zu umständlich (38.). Pech hatte Zimmermann, als sein Kopfball nach einer Reichel-Flanke am Pfosten landete (40.). Unverständnis löste im Eintracht-Lager das Ausbleiben des Elfmeterpfiffs aus, als Boland von Solga im Strafraum umgerempelt wurde (45.) und es letztlich mit dem 0:1 in die Pause ging.
Nach dem Wechsel folgten dann zwei kalte Duschen für Eintracht: Zunächst knickte Marcel Correia um und musste ausgewechselt werden (51.) und kurz darauf fiel der zweite Treffer für die Gäste: Nach zu kurzer Abwehr landete der Ball bei Koch, der frei stehend an der Strafraumgrenze abzog und ins rechte untere Eck traf (52.). Eintracht versuchte abermals, das Ruder herumzureißen, kam gegen die aggressiv verteidigenden Gäste aber nur schwer zum Zuge.
Mit den Einwechslungen von Pierre Merkel und Matthias Fetsch warf Torsten Lieberknecht dann alles nach vorne, doch sowohl Kumbela (72./79.) als auch Merkel (73.) konnten sich nicht entscheidend gegen die schwarz-gelbe Defensive durchsetzen. In der Schlussphase ergaben sich für Dresden dann Räume zum Kontern, Davari verhinderte mit einer Glanzparade gegen Fiel schließlich noch den dritten Dresdener Treffer (89.).
Die letzte Chance der Partie vergab Kumbela, der in der Nachspielzeit nach einer missglückten Kopfballabwehr von Bregerie neben den Kasten zielte.
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