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Eintracht nicht aufzuhalten

2. Fußball-Bundesliga: 3:0 gegen Bochum.

Von Elmar von Cramon, 07.10.2012

Braunschweig. Eintracht ist in der 2. Fußball-Bundesliga einfach nicht aufzuhalten. Mit 3:0 (1:0) besiegte der alte und neue Tabellenführer gestern den VfL Bochum und festigte damit seine Spitzenposition.

Der ehemalige Bundesligist hatte der Lieberknecht-Elf nach dem zweiten Treffer nichts mehr entgegensetzen und konnte letztlich froh sein, nicht vollkommen unter die Räder geraten zu sein.
Die Partie begann zunächst mit Feldvorteilen für die Bochumer, für die Tasaka nach drei Minuten den ersten Warnschuss abgab. Auf der Gegenseite hatte Norman Theuerkauf die Führung auf dem Fuß, zielte im Anschluss an eine Ecke aber drüber (4.).
Die Gäste versteckten sich weiterhin nicht und kamen zu weiteren Gelegenheiten: Zuerst traf Goretzka das Außennetz (14.) dann klärten Daniel Davari und Ermin Bicakcic einen Schuss von Tasaka mit vereinten Kräften (15.) Im Gegenzug fehlten Domi Kumbela per Kopf bei einer weiteren Eintracht-Chance nur einige Zentimeter (16.). Einem Schlenzer von Bochums Iashvili (neben das Tor, 18.) folgte die Eintracht-Führung. Nach einer Ecke von Kevin Kratz versenkte Ermin Bicakcic das Leder per Kopf im Tor. Im Anschluss reklamierten die Gäste heftig eine Behinderung von Keeper Luthe, Schiedsrichter Stark wertete den Treffer jedoch als regulär. Der einsetzende Regen machte dann beiden Seiten zu schaffen und leitete eine Rutschpartie ein. Einen langen Ball der Bochumer klärte Correia kurz vor der Linie (23.). Aufregung gab es kurz vor der Halbzeit: Luthe revanchierte sich bei Orhan Ademi für dessen unabsichtliches Foul, die Rote Karte ließ Stark jedoch in der Tasche (42.).
Gleich nach dem Wechsel wurde es im Eintracht-Strafraum wieder gefährlich: Ken Reichel schoss Tasaka an, Davari zeigte sich beim aufs Tor prallenden Ball jedoch auf dem Posten (47.). Auch auf der Gegenseite wurde es gefährlich, aber VfL-Schlussmann Luthe wehrte einen Bicakcic-Kopfball mit einem Glanzreflex ab (52.). Als die Gäste begannen, auf den Ausgleich zu drücken, schlug der blau-gelbe Spitzenreiter dann eiskalt zu: Nach einer Kombination von Marc Pfitzner und Dennis Kruppke gelangte der Ball zu Ademi, der von der Strafraumgrenze aus sicher ins linke untere Eck verwandelte.
Anschließend war der Widerstand der Blau-Weißen gebrochen: Luthe verhinderte gegen Pfitzner (72.), Ademi (73.) und Reichel (75.) Schlimmeres, war aber chancenlos, als Kapitän Kruppke nach feinem Zuspiel von Damir Vrancic mit dem 3:0 den Schlusspunkt setzte.
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