Anzeige

Eintracht lässt zwei Punkte liegen

Vergab eine Riesenchance: Eintrachts Emil Berggreen (l.) gegen Ramazan Özcan. Foto: Hübner

2. Fußball-Bundesliga: Zuck und Berggreen vergeben Riesenchancen beim 0:0 – Abermals bleibt Elfmeterpfiff aus.

Von Elmar von Cramon, 21.03.2015.

Braunschweig. Ein 0:0 der besseren Sorte bekamen 20 700 Zuschauer im Fußball-Zweitligaduell zwischen Eintracht und dem FC Ingolstadt zu sehen. Allerdings hätten die Blau-Gelben den Platz durchaus als Sieger verlassen können.

Emil Berggreen und zweimal Hendrick Zuck vergaben klare Möglichkeiten für Eintracht, denen zudem ein Strafstoß nach einem Foul an Nik Omladic verweigert wurde.
Ich denke, die Intensität war sehr hoch“, erklärte Torsten Lieberknecht nach der Partie und war zufrieden, dass seine Mannschaft „trotz dieser Intensität versucht hat, spielerische Mittel zu finden. Allerdings haderte er mit der schwachen Chancenverwertung und dem ausgebliebenen Elfmeterpfiff: „Was wir nicht vollendet haben, waren unsere Riesenmöglichkeiten durch Emil Berggreen und Hendrick Zuck. Es waren gute Einzelleistungen dabei, wie die von Nik Omladic, die zum Elfmeter hätte führen müssen.“
In einer von beiden Seiten dynamischen Anfangsphase besaß Eintracht gleich zu Beginn die angesprochene Riesenmöglichkeit, als Emil Berggreen den verunglückten Rückpass eines FCI-Akteurs erlief, aber allein auf weiter Flur an Gästekeeper Ramazan Özcan scheiterte (8.). Nach einem öffnenden Querpass von Hendrick Zuck prüfte Ken Reichel Özcan dann mit einem Distanzkracher (10.).
Langsam wagte sich der FCI in der Offensive weiter vor: Rafal Gikewicz war erstmals gefordert, sein Können unter Beweis zu stellen, als er eine gefährliche Hereingabe von Thomas Pledl erfolgreich unter sich begrub (21.). Wenig später tankte sich der FCI-Akteur über halblinks durch, zielte aber über den Braunschweiger Kasten (23.).
Für Eintracht ergab sich danach eine weitere Riesenchance, als Zuck von Mirko Boland völlig frei vor dem Tor bedient wurde aus halbrechter Position im Fünfmeterraum aber an Özcan scheiterte (34.). Gefahr entwickelte Eintracht vor allem über die Standardsituationen von Nik Omladic, die Gästeabwehr präsentierte sich aber bis zum Seitenwechsel sattelfest. In der Nachspielzeit ergab sich für die Gäste nochmals eine Gelegenheit, doch der Schuss von Pascal Groß wurde von Omladic geblockt.
Die zweite Halbzeit begann mit einem Ingolstädter Kopfballtreffer durch Benjamin Hübner, dem jedoch wegen eines Foulspiels die Anerkennung verweigert wurde (48.). Die Gäste kamen im weiteren Verlauf zu zwei weiteren Möglichkeiten; der Kopfball von Roger geriet aber zu schwach (65.) und beim Schussversuch von Matthew Leckie war Gikiewicz erneut auf dem Posten (68.). Kurz darauf wieder eine Riesenchance für die Blau-Gelben: Zuck wurde von Boland auf die Reise geschickt, scheiterte zunächst aber am weit aus seinem Tor geeilten Özcan. Als ihm der Ball dann erneut vor die Füße sprang, konnte sein zu schwach geschossener Ball vor dem leeren Tor geklärt werden (72.).
Wie zuvor die Gäste hatte Eintracht dann Pech mit einer Schiedsrichterentscheidung: Omladic tankte sich im Strafraum durch und wurde von Hübner klar gefoult, doch Schiedsrichter Marco Fritz ließ die Partie weiterlaufen (79.). Die Schlussphase blieb spannend, weil beide Mannschaften sich nicht zurückzogen, letztlich endete das Spiel aber torlos.
Mannschaft: Gikiewicz - Reichel, Dogan, Decarli, Kessel - Nielsen, Boland, Hedenstad, Zuck (81. Ryu) - Omladic - Berggreen (57. Hochscheidt).
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.