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Eintracht: Kruppkes Elfmeter wird gehalten

3. Fußball-Liga: Team von Trainer Lieberknecht spielt 0:0 in Aalen.

Von Elmar von Cramon, 19.09.2010.

Braunschweig. Mit einem 0:0 kehrten Eintrachts Drittligafußballer gestern vom Auswärtsspiel beim VfR Aalen zurück.

Das Team von Torsten Lieberknecht konnte zwar die Ausrutscher von Offenbach, Wehen und Rostock nicht nutzen, verringerte durch den Punktgewinn aber den Abstand zur Tabellenspitze.
Der Eintracht-Coach hatte im Vergleich zum Spiel gegen Rot-Weiss Ahlen abermals umgebaut, für Benjamin Fuchs, Norman Theuerkauf und Mirko Boland spielten Deniz Dogan, Benjamin Kessel und Mathias Fetsch.
Die Aalener präsentierten sich vom Start weg motiviert und gingen aggressiv zu Werke, die erste Torchance verzeichnete jedoch Eintracht. Nach einem Freistoß von Damir Vrancic verfehlte Matthias Henn den Ball aber denkbar knapp (14.). Kurz darauf wurde es erstmals im Braunschweiger Strafraum gefährlich: Marjan Petkovic konnte den Ball nach einem Freistoß nur abklatschen, doch Henn beförderte das Leder aus der Gefahrenzone (16.). Eintracht fand kein Mittel gegen die forsche Spielweise der Hausherren und verzeichnete deshalb kaum nennenswerte Offensivaktionen. Glück hatten die Blau-Gelben als Kessel eine Traut-Flanke rechtzeitig vor Kakoko klären konnte (27.). Bis zur Halbzeit verbuchten die Aalener die höheren Spielanteile, klare Chancen blieben auf beiden Seiten aber Mangelware.
Nach dem Wechsel schickte Lieberknecht mit Karim Bellarabi und Mirko Boland zwei neue Spieler ins Rennen, um für mehr Druck im blau-gelben Angriffsspiel zu sorgen. Im Brennpunkt stand aber zunächst wieder Petkovic, der eine gefährliche Flanke von Bauer entschärfen konnte (51.). Im Gegenzug wurde Dominick Kumbela von VfR-Keeper Bernhardt gefoult, Schiedsrichter Beitinger entschied folgerichtig auf Strafstoß. Dennis Kruppke lief an, Bernhardt wehrte den Ball jedoch an die Latte ab (52.). Dann wurde Eintracht stärker: Zunächst landete ein Lupfer von Markus Unger (53.) über dem Gehäuse, während Bernhardt gegen Bellarabi glänzend parierte (54.). Danach verflachte das Spiel zusehends und wurde erst wieder in der Schlussviertelstunde interessant: Zunächst legte Boland den Ball an Bernhardt vorbei, wurde aber abgedrängt (78.), dann wurde es wieder für Eintracht gefährlich: Kakoko bediente Lechleiter, doch Petkovic verhinderte abermals die Führung für die Gastgeber (80). Es blieb beim Remis.
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