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Eintracht knackt Aues Bollwerk nicht

In seinem ersten Auftritt im Eintracht-Dress in der 2. Bundesliga konnte der erst 20-jährige Eros Dacaj bereits sein Können am Ball und seine Torgefahr aufblitzen lassen. Foto: imago

2. Fußball-Bundesliga: Khelifi trifft zum 1:1-Endstand gegen Aue – Eros Dacaj im Mittelfeld mit starkem Debüt.

Von Elmar von Cramon, 18.08.2017.

Braunschweig. Mit einem 1:1 (1:1) endete gestern Abend die Partie zwischen der Eintracht und Erzgebirge Aue. Nach Dimitri Nazarovs Führungstreffer (24.) fand Salim Khelifi zwar postwendend eine Antwort (26.), doch anschließend tat sich der Gastgeber gegen das von Interimscoach Robin Lenk gut eingestellte Team extrem schwer. Freuen konnte sich Debütant Eros Dacaj, der vor 20 300 Zuschauern ein gelungenes Debüt feiern konnte.

Nach acht Minuten wurde es im Eintracht-Strafraum erstmals brenzlig. Einen Schuss von Christian Tiffert klärte Joseph Baffo für den bereits geschlagenen Jasmin Fejzic (8.). Für Eintracht ergab sich in der Folge eine Doppelchance: Zunächst bediente Salim Khelifi Christoffer Nyman, dessen Schussversuch Martin Männel mit einer Glanzparade vereitelte. Kurz darauf war der FCE-Schlussmann auch gegen Khelifi auf dem Posten (21.), bevor die Gäste in Führung gingen: Nach einer Ecke lauerte Dimitri Nazarov an der Strafraumgrenze und traf mit einem Flachschuss ins Eintracht-Tor (24.).

Die Löwen zeigten sich jedoch wenig beeindruckt. Nyman legte auf Khelifi ab, der aus halbrechter Position kurz vor der Strafraumgrenze ins linke obere Toreck traf (26.). Danach flachte das Niveau im strömenden Regen ab und die Partie wurde ruppiger. Aues Tiffert hatte bei seiner Grätsche gegen Hendrick Zuck Glück, nicht des Feldes verwiesen zu werden. Bis zum Halbzeitpfiff machte es die Gästeabwehr den Löwen immer wieder schwer, so dass es mit einem leistungsgerechten 1:1 in die Pause ging.

Nach Wiederanpfiff hatte Aue wie zu Beginn die erste große Gelegenheit. Nachdem Fejzic die Flanke von Calogero Rizzuto geklärt hatte, rettete Gustav Valsvik einen Schuss von Nazarov auf der Torlinie (46.). Beiden Teams gelang es in der Folge auf dem weichen Boden kaum, klare Torchancen herauszuarbeiten. Für Aue setzte Köpke den Ball in die Wolken (53.), während Männel den Distanzkracher von Zuck im Nachfassen parierte (56.). Mit der Hereinnahme von Onel Hernandez setzte Lieberknecht auf mehr Offensivpower, doch zunächst klärte Fejzic einen gefährlichen Schuss von Sören Bertram zur Ecke (65.).

Anschließend stand der Schiedsrichter im Mittelpunkt. Philipp Riese riss den durchgebrochenen Nyman um, doch Schiedsrichter René Rohde zeigte dem FCE-Akteur lediglich die Gelbe Karte anstatt Rot. Den nachfolgenden 30-Meter-Freistoß von Debütant Eros Dacaj fischte Männel bravourös aus dem linken Eck (72.). Nachdem Fejzic einen Nazarov-Freistoß zur Ecke pariert hatte, behielt er auch gegen Rizzuto (Solo/76.) und Fabian Kalig (Kopfball/81.) die Oberhand. Zwischenzeitlich wurde ein Schuss des eingewechselten Suleiman Abdullahi in aussichtsreicher Position geblockt (78.).

Eintracht versuchte die Gäste in den letzten zehn Minuten der Partie unter Druck zu setzen und weitere Chancen zu kreieren, doch bis auf eine gefährliche Flanke von Khelifi ans Außennetz (84.) sprang für die Hausherren nichts heraus. Die Schlussminuten waren geprägt von vielen Unterbrechungen, am Ergebnis änderte sich nichts mehr.

Eintracht: Fejzic – Reichel, Valsvik, Baffo, Sauer – Boland – Khelifi, Dacaj, Biada (57. Hernandez), Zuck (65. Zuck) – Nyman (77. Abdullahi).
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