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Eintracht klettert auf Platz zwei

Erzielte das Siegtor: Eintrachts Havard Nielsen im Duell mit Ondrej Celustka (Nürnberg). Foto: SH

2. Fußball-Bundesliga: Havard Nielsen schießt Eintracht zum 1:0-Sieg gegen Nürnberg.

Von Elmar von Cramon, 02.12.2014.

Braunschweig. Eintrachts Zweitliga-Fußballer schwimmen weiterhin auf einer Erfolgswelle. Nach dem 1:0-Erfolg im Montagabendspiel gegen den
1. FC Nürnberg konnten die Löwen bereits den fünften Sieg in Folge feiern und schafften den Sprung in die Aufstiegsränge.

Zuvor hatte die Konkurrenz kollektiv gepatzt: Fortuna Düsseldorf unterlag beim VfR Aalen, 1. FC Heidenheim, RB Leipzig sowie Darmstadt 98 im direkten Duell mit dem Karlsruher SC lieferten „Nullnummern“ ab.
„Wir haben immer gesagt, dass wir eine stabile Saison spielen wollen. Es sind viele Mannschaften da, die einen extremen Drang nach oben verspüren“, gab sich Torsten Lieberknecht nach der Partie gewohnt bedeckt in Sachen Saisonziel, nachdem die Fangesänge während der Partie bereits den „Traum von Liga Eins“ beinhalteten. Stattdessen war der 41-Jährige froh, den Abstand nach unten weiter vergrößert zu haben, weil „es in dieser Liga immer höllisch eng zugeht, so dass man immer aufpassen muss.“
Verantwortlich für das Siegtor war dabei einmal mehr Havard Nielsen: Hendrick Zuck war kurz vor der Pause über links zur Grundlinie gezogen und hatte den Ball Richtung Fünfereck gepasst, wo der Norweger lauerte und seinen siebten Saisontreffer erzielen konnte.
„Das war ein klasse Spielzug, weil wir mit Hendrick Zuck die Tiefe suchen und Havard vollendet, wie in dieser Saison schon öfter gesehen“, freute sich der Coach über die Tatsache, dass Nielsen bereits zum vierten Mal in dieser Spielzeit aus fast identischer Position getroffen hatte.
Der Eintracht-Coach hatte seine Mannschaft im ersten Durchgang klar im Vorteil gesehen, attestierte den Franken nach der Pause aber ein besseres Spiel: „Wir haben Druck verspürt, weil der 1. FC Nürnberg viel mehr investiert hat, haben aber gut verteidigt. Es war das erwartete schwere Spiel gegen einen Gegner, der in solchen Phasen einen großen Willen zeigt. Wir sind froh, dass wir drei Punkte mehr haben.“
Auch Gästecoach René Weiler erkannte den blau-gelben Erfolg neidlos an: „Der Sieg war nicht unverdient. Wir haben zwar in der zweiten Halbzeit mehr Druck gemacht, aber kaum Torchancen herausgespielt.“
Eintracht muss am kommenden Sonntag beim Karlsruher SC gegen eine weitere Mannschaft aus dem dichten Pulk des Verfolgerfeldes antreten. Nach dem darauffolgenden Heimspiel gegen Union Berlin warten bis zur Winterpause mit Düsseldorf und Heidenheim noch zwei weitere Teams, die ebenfalls auf einem der vorderen Plätzen rangieren.
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