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Eintracht: „Keiner ist verzagt“

Auch wenn sie zuletzt strauchelten, sind Mirko Boland und seine Eintracht weiter guter Dinge. Foto: SH

2. Fußball-Bundesliga: Torsten Lieberknecht ist vor dem heutigen Löwenduell zuversichtlich.

Von Elmar von Cramon, 26.10.2014.

Braunschweig. Das heutige Duell zwischen der Eintracht und Gastgeber 1860 München (Anstoß 13.30 Uhr) ist für beide Mannschaften von enormer Bedeutung. Der Verlierer des Spiels darf sich auf einen ungemütlichen Start in den November einstellen.

„Wir wissen, dass wir mit dem Druck zurechtkommen und standhalten müssen, deshalb fordere ich von der Mannschaft, dass sie das zeigt und umsetzt, was wir gegen Fürth gesehen haben, diesmal aber über 90 Minuten“, hofft Torsten Lieberknecht darauf, dass das Aufholen des 0:2-Rückstandes und der Last-Minute-Ausgleich gegen die Franken eine Initialzündung bewirken, um der Mannschaft endlich auch auswärts den Glauben an die eigene Stärke zu verschaffen.

Nicht nur das Fürth-Spiel, sondern auch die Art und Weise, wie sich die Spieler tagtäglich in den Übungseinheiten präsentieren, sorgt beim Eintracht-Trainer für Zuversicht: „Sie lassen den Kopf oben und sind überzeugt, keiner ist verzagt.“ Allerdings betont der 41-Jährige auch, dass die momentane Situation dem einen oder anderen zu schaffen mache: „Meine Spieler sind keine Maschinen, sondern versuchen alles perfekt zu machen und den Ansprüchen gerecht zu werden.“

Wie schwer das in so einer Situation sein kann, sieht man laut Lieberknecht auch beim Gegner: „Der Druck ist immens, weil 1860 als Meister aufsteigen wollte. Man merkt, dass diese Dinge die Mannschaft extrem beschäftigen. In Aue hat man gesehen, dass die Spieler sehr verunsichert wirken.“ Nervenstärke sei deshalb in der Allianz-Arena ebenso gefragt wie die „Basics“, bei denen es sich laut Lieberknecht um „Willen, Leidenschaft und Einsatzbereitschaft“ handelt.

Verzichten muss der Coach auf den zuletzt stark aufspielenden Saulo Decarli (Muskelfaserriss). Zudem konnte Marcel Correia aufgrund eines grippalen Infekts nicht trainieren und droht ebenso auszufallen wie die Langzeitverletzten Jan Hochscheidt, Jan Washausen und Torsten Oehrl. Dementsprechend bringt Lieberknecht einen Wechsel der Grundordnung ins Gespräch und nennt neben Deniz Dogan und Matthias Henn auch Norman Theuerkauf als Kandidaten, die ins Zentrum rücken könnten.

So geht‘s weiter

Nach der Partie gegen 1860 München werden die Eintracht-Fußballer in der bayrischen Landeshauptstadt verbleiben und sich auf das am Mittwoch anstehende DFB-Pokalspiel gegen die Kickers Würzburg vorbereiten.

Am Dienstag reist der blau-gelbe Tross dann in die unterfränkische Stadt und absolviert dort gegen Abend das Abschlusstraining, bevor am Mittwoch um 19 Uhr die Partie gegen den Herbstmeister der Regionalliga Bayern angepfiffen wird.
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