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Eintracht jubelt über spätes 2:1

Jubelt nach dem Sieg gegen Düsseldorf: Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht. Foto: Hübner

2. Fußball-Bundesliga: Braunschweiger siegen durch Tor in der Nachspielzeit gegen Düsseldorf.

Von Elmar von Cramon, 16.12.2014.

Braunschweig. Mit 2:1 setzten sich Eintrachts Zweitliga-Fußballer gestern Abend in einem packenden Flutlichtduell vor 21 410 Zuschauern gegen Fortuna Düsseldorf durch.

Ein Last-Minute-Tor von Benjamin Kessel sicherte den Blau-Gelben die drei Punkte und ließ die Mannschaft von Torsten Lieberknecht vorerst auf den dritten Tabellenplatz vorrücken.
Havard Nielsen hatte die Löwen in der 67. Minute in Führung gebracht, die Düsseldorfs Ben Halloran nur wenige Augenblicke später egalisierte. „Zu meiner Mannschaft habe ich gesagt: Versucht, den Leuten den Sieg zu schenken für diese wahnsinnige Unterstützung“, gab der Eintracht-Coach nach der Partie zu Protokoll und zeigte sich „wahnsinnig stolz“ über den tollen Fight seiner Mannschaft. „Die Jungs haben bis zum Schluss alles investiert, um ein Spiel mit drei Punkten zu beenden.“ Freitag tritt Eintracht um 18.30 Uhr beim 1. FC Heidenheim an.
Nach einem taktisch geprägten Beginn kamen die Gäste zur ersten Torchance. Christopher Avevor tankte sich auf dem rechten Flügel durch, der Torschussversuch von Michael Liendl landete aber sicher in den Armen von Rafal Gikiewicz (11.). Im Gegenzug boxte Keeper Lars Unnerstall eine Ecke in die Strafraummitte, wo Benjamin Kessel von Adam Bodzek elfmeterreif, aber ohne Folgen, am Kopfball gehindert wurde (13.). Kurze Zeit später fand ein Zuspiel von Kessel im Strafraum Havard Nielsen, der den Ball aber nicht richtig traf (20.).
Allmählich setzte sich Eintracht in der Düsseldorfer Hälfte fest und wurde über die Flügel immer öfter gefährlich. Erst wurde Ryu nach schöner Vorarbeit von Khelifi geblockt (33.), dann parierte Unnerstall eine Direktabnahme von Khelifi. Die Rheinländer agierten im Angriff oft zu ungenau oder scheiterten an der sicheren Eintracht-Defensive.
Nach dem Wechsel konnte sich Ryu erneut gefährlich in Szene setzen, doch Unnerstall klärte in letzter Sekunde vor dem einschussbereiten Nielsen (48.). Dann zielte Hedenstad zweimal zu hoch (53./57.), Unnerstall hielt einen weiteren Fernschuss von Ryu sicher (55.). Die größte Möglichkeit besaß Khelifi nach schönem Zuspiel von Nielsen, allerdings zögerte der Schweizer einen Tick zu lange (57.).
Schließlich fanden die Löwen aber doch die Lücke: Nielsen nahm den Ball an der Strafraumgrenze mustergültig an, ließ Bodzek aussteigen und tunnelte Keeper Unnerstall aus 16 Metern. Doch schon eine Minute später fiel der Ausgleich. Nach einer Ecke köpfte Pohjanpalo an den Pfosten und Ben Halloran brachte den zurückspringenden Ball im Tor unter. Direkt im Anschluss bewahrte Marcel Correia seine Mannschaft dann vor einem Rückstand, als er den frei vor Gikiewicz auftauchenden Charlison Benschop im letzten Moment am Abschluss hindern konnte (69.).
Die Partie wurde intensiver: Schiedsrichter Sascha Stegemann verweigerte den Blau-Gelben erneut einen Elfmeter, als Nielsen vom bereits gelbverwarnten Sergio Pinto im Strafraum umgerissen wurde (80.). In den Schlussminuten wurden die Blau-Gelben wieder gefährlich und feierten in der Nachspielzeit den umjubelten Siegtreffer: Nielsen traf im Strafraum den Rücken von Mushaga Bakenga und Kessel verwandelte den nach außen driftenden Ball ins Düsseldorfer Tor.
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