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Eintracht ist mehrfach Spitze

Bejubeln eines der vierzehn Tore: (v.l.) Patrick Schönfeld, Julius Biada und Salim Khelifi. Foto: SH

Fußball: Lieberknecht-Elf zeigt sich bislang offensivstark – 66 Torschüsse als Ligabestwert.

Von Elmar von Cramon, 23.09.2016.

Braunschweig. Trotz der ersten Saisonniederlage beim VfB Stuttgart brauchen Eintrachts Zweitliga-Fußballer den Vergleich mit den anderen Teams in den Vereinsstatistiken nicht zu scheuen. Gleich mehrfach kann die Mannschaft von Torsten Lieberknecht Spitzenwerte einfahren.

66 Torschüsse bedeuten ebenso Ligaspitze wie die 14 erzielten Treffer. Die gleiche Anzahl von Toren gelang außerdem nur den „Eisernen“ von Union Berlin. Diese Zahlen sind deutlich höher als bei den restlichen Zweitligisten, bei denen aus durchschnittlich 24 Schüssen acht Treffer resultierten. Auffällig ist, dass neun der 14 Treffer im zweiten Durchgang erzielt werden konnten, was neben Eintracht abermals nur Union Berlin gelang. Mit nur sechs Gegentoren sind die Blau-Gelben ebenfalls in der Spitzengruppe, besser ist mit vier kassierten Treffern lediglich der 1. FC Heidenheim, dem allerdings nur sieben eigene Tore gelangen.
Weiterhin zeigt sich, dass häufiger Ballbesitz nicht unbedingt als Erfolgsindikator gelten muss. Während 1860 München mit 56,1 Prozent einsamer Spitzenreiter in dieser Kategorie ist, liegt Eintracht mit 48,3 Prozent im unteren Mittelfeld. Die ebenfalls in der Spitzengruppe platzierten Würzburger Kickers sind mit 46,3 Prozent gar nur Vorletzter.
In Sachen Fairness ist die Elf von der Hamburger Straße ebenfalls in der Spitzengruppe vertreten: Zwölf Gelbe Karten bedeuten Rang vier, nur halb so viele wie 1860 München, die in Sachen Fairness die „rote Laterne“ innehaben. Der 1. FC Heidenheim ist die fairste Mannschaft der Liga und kassierte insgesamt nur siebenmal den gelben Karton.
Der Kader der Braunschweiger umfasst 24 Akteure und ist damit der kleinste der zweiten Liga. Unübersichtlich wird es beim VfL Bochum, wo sich 33 Akteure auf dem Trainingsplatz tummeln. Elf Löwen-Kicker kommen dabei aus anderen Nationen, ein Wert im oberen Mittelfeld. Die meisten Legionäre stellt der VfB Stuttgart (16), während in Dresden nur vier und in Aue und Bielefeld jeweils fünf Akteure mit ausländischem Pass spielen.
Die Marktwerttabelle der Internetplattform Transfermarkt.de weist für den Löwenkader einen Gesamtwert von 18,5 Millionen Euro aus. Insgesamt der fünft-höchste Wert, jedoch weit hinter dem Führungsduo Stuttgart und Hannover, die auf 42,5 beziehungsweise 34,8 Millionen kommen. Die wertvollste Startelf (9,55 Millionen) schickte Torsten Lieberknecht im Heimspiel gegen den SV Sandhausen ins Rennen, den Bestwert erreichte einmal mehr der VfB Stuttgart, dessen Startelf beim 1:0-Sieg in Kaiserslautern mit 23,3 Millionen einen höheren Marktwert hatte, als das gesamte Eintracht-Team.
Dessen Durchschnittsalter beträgt in diesem Jahr 25,4 Jahre, was ebenfalls einen Mittelfeldplatz bedeutet. Ältestes Team ist Union Berlin (26,5 Jahre), das jüngste Aufgebot stellt der VfL Bochum (23,2 Jahre).
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