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Eintracht im Torrausch: 6:0 gegen KSC

Erzielt hier das 2:0 gegen KSC-Keeper Dirk Orlishausen: Eintrachts Ken Reichel. Foto: Hübner

2. Fußball-Bundesliga: Lieberknecht-Elf erwischt einen „Sahnetag“ – Emil Berggreen überragend.

Von Elmar von Cramon, 31.08.2015.

Braunschweig. Mit einer eindrucksvollen Leistung haben Eintrachts Zweitliga-Fußballer den ersten Heimsieg der laufenden Spielzeit eingefahren. Vor 20 630 Zuschauern brannten die Blau-Gelben ein echtes Feuerwerk ab und schickten den Karlsruher SC mit 6:0 (2:0) nach Hause. Spieler des Tages war Emil Berggreen, der eine überragende Partie ablieferte, zwei Treffer selbst markierte (9./64.) und einen Treffer vorbereitete. Ken Reichel traf ebenfalls doppelt (42./71.), Marc Pfitzner (58.) und Karlsruhes Peitz per Eigentor steuerten die restlichen Treffer bei.

„Ein Sahnetag mit wunderschönen Toren, die Mannschaft ist mir sicher nicht böse, wenn ich diesen Sieg den Fans widme“, war Torsten Lieberknecht nach Spielschluss erwartungsgemäß sehr zufrieden, mahnte aber auch im Hinblick auf die kommenden Partien, „nichts überzubewerten und den Fokus aufrechtzuerhalten.“
Die Partie begann mit zwei Vorstößen der Gäste, die aber nichts einbrachten. Eintracht hatte nach sechs Minuten die erste Kopfballchance durch Emil Berggreen, der zunächst noch über das Tor zielte, es im unmittelbaren Anschluss aber besser machte: Nach Zuspiel von Maximilian Sauer zog Adam Matuschyk aus 20 Metern ab, per Hacke verlängerte der Däne den Ball gekonnt ins Netz (9.).
Anschließend gab es bei hochsommerlichen Temperaturen viel Leerlauf, erst kurz vor der Pause wurde es wieder spannend, doch Berggreens Schussversuch wurde von der KSC-Abwehr geblockt. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff dann aber doch noch der zweite Eintracht-Treffer: Salim Khelifi spielte den Ball nach innen, wo Berggreen ihn gegen drei Karlsruher glänzend behauptete und zu Ken Reichel weiterleitete, der den Ball von halblinks trocken ins rechte Eck schob (42.)
Nach dem Wechsel bemühten sich die Badener Druck aufzubauen und kamen durch den eingewechselten Enrico Valentini zu einer ersten Gelegenheit, die von der Eintracht-Abwehr zur Ecke geklärt wurde (47.).
Beim Konter auf der Gegenseite lief Khelifi allein auf das KSC-Tor zu, doch Schlussmann Dirk Orlishausen verhinderte die Vorentscheidung (48.). Diese fiel jedoch kurz darauf: Hendrick Zuck trat auf der linken Seite zum Freistoß an, den Ball beförderte Karlsruhes Dominic Peitz per Kopf ins eigene Netz (53.). Und es kam noch dicker für die Gäste: Sauer flankte von rechts nach innen, wo Marc Pfitzner mit einem Fallrückzieher Marke „Tor des Monats“ das 4:0 markierte (58.).
Der Torhunger der Blau-Gelben war aber noch immer nicht gestillt: Berggreen lief zum Freistoß an und zirkelte den Ball aus über 20 Metern in die rechte Ecke (64.). Der Wahnsinn an der Hamburger Straße hatte jedoch immer noch kein Ende: Sauer flankte auf den langen Pfosten, wo Reichel heranrauschte und den Ball mit einem satten Schuss zum 6:0 versenke (71.).
Im Gegenzug dann einmal einer der seltenen KSC-Vorstöße, doch erst scheiterte Erwin Hoffer an Rafal Gikiewicz (72.), dann fand Mohamed Gouaida seinen Meister im Eintracht-Keeper (73.). Beinahe dann sogar der siebte Eintracht-Treffer, doch Jan Mauersberger klärte den Versuch von Zuck nach schöner Vorarbeit durch Jan Hochscheidt in allerhöchster Not (79.). Auf der Gegenseite entschärfte Gikiewicz eine letzte KSC-Chance durch Hiroki Yamada (86.), bevor das Spiel unter großem Jubel von den Rängen abgepfiffen wurde.
Mannschaft: Gikiewicz - Baffo, Decarli, Correia - Boland (44. Pfitzner), Matuschyk - Holtmann (46. Zuck), Khelifi - Berggreen (75. Hochscheidt).
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