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Eintracht holt Remis bei Bayer

Verbissener Zweikampf: Eintrachts Mirko Boland verfolgt von Stefan Kießling. Foto: Hübner

1. Fußball-Bundesliga: Team von Trainer Lieberknecht erkämpft sich ein 1:1 in Leverkusen.

Von Elmar von Cramon, 30.03.2014.

Braunschweig. Einen starken Auftritt legten die Erstliga-Fußballer von Eintracht gestern gegen Bayer Leverkusen hin und entführten verdient einen Zähler aus der BayArena.

Der Champions-League-Teilnehmer fand gegen die Mannschaft von Torsten Lieberknecht nur ganz schwer ins Spiel und hätte sich am Ende auch über eine Niederlage nicht beschweren können. Die Löwen bestätigten hingegen ihren Aufwärtstrend und sammelten erneut einen wichtigen Zähler im Kampf um den Klassenerhalt.
Leverkusen versuchte, zu Beginn für klare Verhältnisse zu sorgen: Ein Distanzschuss von Andres Guardado sowie ein Freistoß von Gonzalo Castro (6.) sorgten für Gefahr, danach stabilisierte sich die Eintracht-Abwehr jedoch merklich. Die Werkself konnte dem Spiel aufgrund zu vieler Unzulänglichkeiten und Fehlpässe keinen Stempel aufdrücken, Eintracht verteidigte clever und kam durch einen Heber aus der Distanz zur ersten Torgelegenheit (18.). Eintracht kam zum Ende der ersten Hälfte zu einigen Konterchancen, da sich die Hausherren immer wieder heftige Schnitzer im Aufbauspiel erlaubten: Domi Kumbela zielte jedoch über den Kasten (39.), ein Freistoß von Deniz Dogan flog eine Etage zu hoch (40.). Auch Hochscheidt traf das Tor mit seinem Distanzversuch nicht (45.).
Wie so oft begann die zweite Hälfte im Eintracht-Spiel mit einem Paukenschlag: Mirko Boland schlug den Ball diagonal in den Strafraum, wo Ken Reichel den Ball per Direktabnahme am Fünfmeterraum ins Bayer-Tor jagte.
Im Gegenzug klärte Daniel Davari einen Schuss von Lars Bender per Glanzparade zur Ecke, bevor es für einige Minuten hektisch wurde: Emre Can streckte Damir Vrancic im Zweikampf platzverweisverdächtig zu Boden, der mit blutiger Nase behandelt werden musste. Die temporäre Überzahl nutzte Leverkusen prompt zum Ausgleich: Im Strafraum sprang Marcel Correia der Ball nach einem Kopfballduell von Stefan Kießling an die Hand; der Torjäger jagte den umstrittenen Elfmeter mittig in die Maschen. Ein Missverständnis zwischen Bayer-Keeper Bernd Leno und Emir Spahic hätte beinahe für die erneute Eintracht-Führung gesorgt, doch Kumbela kam einen Tick zu spät.
Anschließend wurde Torsten Lieberknecht wegen Reklamierens nach einem angeblichen Foul von Mirko Boland auf die Tribüne verwiesen (62.) und die Leverkusener witterten Morgenluft: Kießling drosch einen cleveren Rückpass des eingewechselten Julian Brandt aber über den Kasten, während Guardado nach einer Unsicherheit von Benjamin Kessel vorbeischlenzte (65.). Doch Eintracht zeigte sich weiterhin ebenbürtig: Nach einem Freistoß des eingewechselten Kevin Kratz setzte Hochscheidt den Ball nur knapp neben das Tor (71.). Braunschweig blieb bei Kontern gefährlich: Hochscheidt flankte in den Strafraum, wo die Bayer-Defensive mit Mühe klären konnte.
Auch in der Nachspielzeit boten sich den Blau-Gelben noch weitere Möglichkeiten: Zunächst verpasste der eingewechselte Dennis Kruppke eine Hochscheidt-Flanke um Haaresbreite, anschließend klärte Leno mit einem Glanzreflex einen Boland-Schuss.
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