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Eintracht holt einen Punkt in Kaiserslautern

Intensiver Zweikampf: Eintrachts Adam Matuszczyk gegen Alexander Ring. Foto: Eibner

2. Fußball-Bundesliga: Lieberknecht-Elf erkämpft ein 0:0.

Von Elmar von Cramon, 31.07.2015.

Braunschweig. Durch 0:0 beim 1. FC Kaiserslautern hat sich Eintracht gestern den ersten Auswärtspunkt erkämpft. Während die Pfälzer vor 33 000 Zuschauern im ersten Durchgang mehr Spielanteile besaßen, waren die Blau-Gelben in der zweiten Halbzeit besser. Insgesamt zeigte sich das Team von Torsten Lieberknecht wesentlich stärker als beim 1:3 gegen Sandhausen und hätte mit ein wenig Fortune sogar drei Zähler mitnehmen können.

Eintracht konnte durch einen Kopfball von Ken Reichel zwar den ersten Abschluss verzeichnen (7.), die erste große Torchance hatten jedoch die „roten Teufel“. Eine abgefälschte Flanke von Markus Karl landete im Strafraum bei Kacper Przybylko, der direkt abzog und Landsmann Rafal Gikiewicz zur ersten Glanzparade zwang (9.).
Zwar konnten sich die Pfälzer mehr Ballbesitz verschaffen, doch eine entschlossen zu Werke gehende Braunschweiger Defensivabteilung verhinderte gefährliche Szenen im eigenen Strafraum. Stattdessen probierten es die Pfälzer aus der Distanz: Einen gefährlichen 40-Meter-Freistoß durch Daniel Halfar vom linken Flügel konnte Gikiewicz aber zur Ecke abwehren (25.). Eintracht wagte sich nun ebenfalls nach vorne, doch Jan Hochscheidts Versuch aus spitzem Winkel stellte Marius Müller im FCK-Tor vor keine größeren Probleme (33.). Auch danach kamen die Löwen zweimal zum Abschluss, doch ein Schuss von Matuschyk flog weit am Tor vorbei (38.) während Hochscheidt den Ball nicht richtig traf (39.). Auf der Gegenseite schnappte sich Gikiewicz den Ball nach einer Halfar-Direktabnahme im Nachfassen (40.) und parierte einen Kopfball von Stipe Vucur glänzend (45.).
Nach dem Wechsel versuchte der FCK die Schlagzahl zu erhöhen, doch erneut gelang es den Löwen, klare Chancen für die Gastgeber zu verhindern. Nachdem Emil Berggreen gegen FCK-Keeper Müller einen Tick zu spät kam (51.), probierte es Markus Karl aus der Distanz, zielte jedoch am Tor vorbei (52.). Przybylko fand seinen Meister erneut in Gikiewicz der den 16-Meter-Schuss des FCK-Neuzugangs unter sich begraben konnte (56.).
Nach einer Stunde dann die bis dato beste Gelegenheit für die Löwen: Ofosu-Ayeh setzte sich gegen drei Lauterer am rechten Flügel durch, doch seine Hereingabe setzte Hochscheidt über den Kasten. Lautern suchte weiter den Weg nach vorne, doch auch den nächsten Versuch von Przybylko konnte Gikiewicz sicher meistern (68.). Bei Eintracht kamen mit Hendrick Zuck und Orhan Ademi zwei frische Offensivkräfte. Letzterer tauchte nach einem Klassepass von Zuck frei vor Müller auf, der die Führung für die Blau-Gelben aber mit einem Glanzreflex verhinderte (78.). Im Gegenzug stockte dann den Fans der Löwen der Atem, als Halfars Heber an Gikiewicz vorbei knapp neben dem Tor landete (81.). Letztlich behielten die Defensivreihen beider Teams jedoch die Oberhand, sodass die Partie mit einem verdienten Remis zu Ende ging.
Mannschaft: Gikiewicz - Reichel, Correia, Decarli - Boland, Schönfeld, Matuschyk, Ofosu-Ayeh - Hochscheidt (71. Zuck), Khelifi (90. Hvilsom) - Berggreen (71. Ademi).
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